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Pardubice wurde das erste Mal 1295 erwähnt, zu jener Zeit stand an der Stelle des heutigen Stadtzentrums eine kleine Siedlung um ein Kloster. Zwischen 1332 und 1340 gründete der damalige Grundherr Arnošt von Hostýně eine Stadt, nach der sich seine Familie später "von Pardubice" nannte. Zu ihr gehörte u.a. Arnošt von Pardubice (1297-1364), der erste Erzbischof von Prag. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wechselten die Eigentümer der Stadt mehrfach, ab 1490 befand sie sich im Besitz der Familie von Pernštejn, die das große Schloss errichten ließen. Jaroslav von Pernštejn musste Stadt und Schloss 1560 an Kaiser Ferdinand I verkaufen, ab dieser Zeit war Pardubice eine königliche Stadt. Heute ist Pardubice das Zentrum der Region Pardubice.
Heute ist Pardubice ein bedeutendes Industriezentrum mit chemischer Industrie (Synthesie Pardubice), dem Sprengstoffhersteller Semtex, der Raffinerie Paramo, der elektrotechnischen Firma Foxconn usw.
Seit 1874 findet in Pardubice jährlich (meist Mitte Oktober) das bekannte große Pardubicer Pferderennen statt, das größte Pferderennen auf dem europäischen Kontinent.
Pardubice hat eine denkmalgeschützte Altstadt mit eine Reihe von Renaissancehäusern. Im Schloss befindet sich heute das Ostböhmische Museum.
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