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Paradoxon

Ein Paradoxon (griech. παρα gegen und δοξα Meinung), auch Paradoxie genannt, ist ein Widerspruch. Man versteht darunter:

1. Widersprüchlichkeit als Folge von Selbstbezüglichkeit, d. h. wenn eine Aussage auf sich selbst anwendbar ist. Eine solche selbstwidersprüchliche Aussage heißt in der Logik auch Antinomie. Ein Beispiel ist das Paradoxon des Eubulides:

2. in der Rhetorik eine Stilfigur, die als Sammelbezeichnung für alle Arten absichtsvoller Kontrastierungen (z.B. Doppelsinn, Ironie, Litotes, Oxymoron) gilt.
Beispiele: 3. Scheinbare Widersprüche, die sich erst bei genauerer Analyse auflösen. Das paradoxe an dieser Art von Paradoxa ist, dass es eigentlich keine sind. Die Analyse scheinbarer Paradoxa, beispielsweise im Rahmen eines Gedankenexperiments, hat schon oft zu wichtigen Erkenntnissen in Wissenschaft, Philosophie und Mathematik geführt.

Inhalt
1 Paradoxa in der Philosophie und Logik
2 Paradoxa in der Mathematik
3 Paradoxa in der Statistik
4 Paradoxa in der Physik
5 Paradoxa in der Astronomie
6 Paradoxa in der Medizin und Biologie
7 Linguistische Paradoxa
8 Sonstige Paradoxa
9

Paradoxa in der Philosophie und Logik

Paradoxa in der Mathematik

Paradoxa in der Statistik

Paradoxa in der Physik

Paradoxa in der Astronomie

Paradoxa in der Medizin und Biologie

Linguistische Paradoxa

In der
Umgangssprache werden oft Paradoxa als rhetorische Stilfiguren verwendet.

Linguistische Paradoxa wurden von Florentin Smarandache näher untersucht.

Sonstige Paradoxa

Siehe auch: Antinomie, Aporie, Autologie, Datenbanksprache "Paradox, Paradoxismus


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