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Diese Methode läßt sich als Symptomverschreibung bezeichnen, also wird das als problematisch verstandene Verhalten gefordert. So kann z.B. die therapeutische Verschreibung in einer Paartherapie, in dem Sie Ihm vorwirft im Haushalt nichts zu machen, in folgender Anweisung an Ihn bestehen: Bis zu unserer Sitzung unterlassen Sie jede Tätigkeit im Haushalt.
Dabei ist der Ausgangsgedanken, daß jedes Verhalten seine soziale Funktion in dem System hat. Problematische Verhaltensweisen sind eine Reaktion auf paradoxe Kommunikation und dienen Beitrag zum Bestehen des Systems, auch wenn die Mitglieder darunter leiden. Ziel dieser Strategie ist es, durch die Verschreibung die Funktion des problematischen Verhaltens den Systemmitgliedern in seiner Paradoxie bewußt werden soll. Zudem soll deutlich werden, daß dieses Verhalten keineswegs spontan oder unkontrollierbar ist, sondern durchaus gesteuert werden kann.
Das mit der paradoxen Intervention ausgedrückte Verständnis besagt, daß das menschliche Verhalten berechenbar ist. Die Maßnahme dient der Manipulation der Klienten und ist schwer zu kontrollieren. Entsprechend wird sie inzwischen nur noch selten eingesetzt.
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