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1948 wurden beide Teile Berlins formell getrennt, als die Sowjetunion die Einsetzung des damaligen Oberbürgermeisters Ernst Reuter nicht akzeptierte und einen eigenen Oberbürgermeister einsetzte. Nach der Gründung der DDR, deren Hauptstadt Ost-Berlin wurde, wurde dort die Eigenbezeichnung Berlin, Hauptstadt der DDR oder Berlin (Hauptstadt der DDR) verwendet. In Literaturlisten ist als Verlagsort Berlin (DDR) gebräuchlich.
Die Bundesrepublik Deutschland verwendete den Begriff Berlin(-Ost).
Den amerikanischen, britischen und französischen Sektor hingegen bezeichnete man als Berlin (West). Der Westteil der Stadt hieß in der DDR offiziell West-Berlin. Nach Bildung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurde Berlin (West) von der Bundesrepublik als eigenes Bundesland betrachtet (mit eingeschränkter Souveränität durch den Alliiertenvorbehalt), während West-Berlin ab 1949 von der Deutschen Demokratischen Republik als Selbständige politische Einheit Westberlin bezeichnet wurde.
Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten 1990 wurden auch die beiden getrennten Stadthälften wieder vereinigt und bilden gemeinsam das Bundesland Berlin.