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Die Blütezeit des Städtebundes fiel in die ersten 200 Jahre seines Bestehens, als die Städte mit ihrer gemeinsamen Politik die stärkste Macht in der Oberlausitz wurden und den Adel deutlich überflügeln konnten. 1547 erlitten die Sechs Städte im Gefolge von Ereignissen des Schmalkaldischen Krieges den so genannten Oberlausitzer Pönfall. Sie wurden von König Ferdinand I für ihre angebliche Untreue hart bestraft. Zwar konnten die Städte ihre Position im folgenden Jahrzehnt wieder festigen, ihre eindeutige Übermacht in der Landespolitik war aber nicht wiederherstellbar.
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