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Numidien

Numidien; Landschaft in Nordafrika, die weite Teile der heutigen Staaten Tunesien und Algerien umfasst.

Herrscher:

Numidien wurde in der Antike vom Berbervolk der Numider bewohnt. Durch den Aufstieg von Karthago wurden die Numider von den Küstengebieten abgedrängt. Erst am Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr kam es, während des 2. Punischen Kriegs, unter Massinissa zur Bildung des Königreichs Numidien, welches das Hinterland von Karthago beherrschte und im Westen an das Königreich Mauretanien angrenzte.

Nach dem Tod seines Sohnes Micipsa wurde das Reich von den Römern unter den Söhnen Adherbal und Hiempsal sowie Jugurtha geteilt. Dies führte zu heftigen Machtkämpfen und zu Kriegen mit der Römischen Republik (Jugurthinischer Krieg). Während des 1. Jahrhunderts v. Chr stand Numidien unter römischer Vorherrschaft.

Der letzte numidische König Iuba I (60-46 v. Chr) griff auf der Seite von Pompejus in den Römischen Bürgerkrieg ein, wurde aber von Cäsar 46 v. Chr in der Schlacht bei Thapsus besiegt und beging Selbstmord. Numidien wurde als Provinz in das Römische Reich eingegliedert.


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