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Nukleinsäure

Nukleinsäuren sind Biopolymere aus Nukleotid-Untereinheiten, die über Phosphodiesterbindungen linear miteinander verknüpft sind (Polynukleotide). Aufgrund der Molekülgröße und des Molekulargewichtes zählt man Nukleinsäuren zu den Makromolekülen.

Inhalt
1 Natürlich vorkommende Nukleinsäuren
2 Synthetische Nukleinsäuren
3 Funktion von Nukleinsäuren
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Natürlich vorkommende Nukleinsäuren

Je nach dem Zuckertyp in den Nukleotiden (Ribose oder Desoxyribose), unterscheidet man zwischen den beiden Klassen der Ribonukleinsäurenn (englisch RNA, deutsch RNS) und der Desoxyribonukleinsäuren (englisch DNA, deutsch DNS).

Synthetische Nukleinsäuren

Eine in der Natur nicht auftretende, in der Biotechnologie allerdings interessante Nukleinsäure ist die Peptid-Nukleinsäure (abgekürzt PNA, vom englischen Peptide Nucleic Acid).

Darüber hinaus wurden zahlreiche Nukleinsäurevarianten entwickelt, deren Bausteine auf den ersten Blick nicht mehr als Ribo- (im Fall von RNA) oder Desoxyribonukleotide (im Fall von DNA) erkennbar sind:

Funktion von Nukleinsäuren

Nukleinsäuren sind die Träger des Erbguts (→ DNA) oder dienen als Blaupause für die
Proteinbiosynthese in der Zelle (→ RNA). Kurze Nukleinsäurefragmente (Oligonukleotide) spielen ein große Rolle in der Nukleinsäureprozessierung oder zellinternen Signalverarbeitung (siehe dazu: Ribozym, Antisense-Oligonukleotid, siRNA).


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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