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Notenschlüssel

Der Notenschlüssel (clavis, chiave, clef), kurz Schlüssel genannt, steht am Anfang des Liniensystems und ordnet den Linien bestimmte akustische Ereignisse zu.

Im Fall von Schlagzeugschlüsseln sind diese akustischen Ereignisse bestimmte Instrumente (meist wird in der vorausgehenden Legende die genaue Lage der Instrumente im Liniensystem definiert); im Fall von Tonschlüsseln wird ein bestimmter Referenzton im Liniensystem verankert.

Heutige Partituren beruhen auf einem System mit fünf Linien und verwenden auf diesem die drei folgenden Standardschlüssel (chiavi naturali), deren jeder eine eigene, charakteristische Schlüsselform besitzt und jeweils einen anderen Ton als Referenzton definiert:

Da die Akkoladen früherer Partituren relativ eng gedruckt waren, und man bestrebt war, Hilfslinien zu vermeiden, tendierte man dazu, bestimmte musikalische Phrasen möglichst im Zentrum der fünf Linien zu notieren, wodurch zusätzliche Schlüssel notwendig wurden, die jeweils durch einen Schlüsselwechsel aktiviert wurden. Diese Hilfsschlüssel, auch Chiavetten genannt, sind:

Darüberhinaus gibt es noch oktavtransponierende Schlüssel. Diese versetzen den Sopran- oder Bassschlüssel um meist eine oder zwei Oktaven nach oben oder unten, wozu die Zahl 8 oder 15, bzw. 16, unmittelbar über bzw. unter dem Schlüssel vermerkt wird.

Schließlich gibt es noch eine Reihe vom Schlüsselsystem freier Liniensysteme.


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