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Hat man eine bestimmte Referenz bestimmt, kann man sich durch Nivellement die Höhe in das Landesinnere übertragen. Systematische Fehler können bei unsachgemäßem Nivellement zu Messfehlern im Bereich von mehreren Metern führen:
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1 Deutschland 2 Schweiz 3 Österreich 4 Sonstiges 5 |
Deutschland
Der Referenzwert ist für Deutschland definiert durch den mittleren Pegel von Amsterdam.
Schweiz
Für die Schweiz gilt der Repère Pierre du Niton mit 373,5 m über mittlerem Meeresspiegel von Marseille als Ausgangspunkt der Vermessung (der Pierre du Niton ist ein großer Findling im Genfersee bei Genf). Die schweizerischen Höhenangaben weichen um +0,32 m von den deutschen ab. Die offiz. Bezeichnung lautet: m ü. M.
Österreich
Für Österreich gilt der mittlere Pegel von Triest an der Adria als Nullpunkt. Die österreichischen Höhenangaben weichen um +0,25 m von den deutschen ab.
Daneben kann man als Referenzwert das so genannte Geoid verwenden, das man durch die Vermessung von Satellitenbahnen bestimmt. Es markiert die Oberfläche, die sich bilden würde, wenn die ganze Erde von Meer bedeckt wäre. Physikalisch handelt es sich dabei um eine Äquipotentialfläche, die Fläche, auf der die Schwerkraft überall denselben Betrag hat. Die Erde hat nun nicht mehr Kugelform, sie gleicht auch nicht mehr einem abgeplatteten Ball (Rotationsellipsoid), sondern - übertrieben gesagt - eher einer Kartoffel. Allerdings sind die Abweichungen so klein, dass sie aus dem All gesehen nach wie vor wie eine Kugel aussieht.
Sonstiges
NN ist nur eines von vielen möglichen Höhensystemen.
Siehe auch: Carl Friedrich Gauß, Geodäsie, Geografische Lage, DHDN, . Quellentexte finden sich unter Quellensammlung zu Normalnull).
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