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Einen Nobelpreis für Mathematik gibt es nicht, siehe dazu auch weiter unten "Vergleichbare Preise". Böse Zungen behaupten, dies läge an einer Verfeindung Nobels mit dem Mathematiker Gösta Mittag-Leffler, der angeblich auch eine Affäre mit Nobels Frau gehabt haben soll. Letzteres taucht besonders häufig auf und ist aber mit Sicherheit falsch, da Nobel nie verheiratet war. Über eine Verfeindung von Nobel und Mittag-Leffler ist offiziell ebenfalls nichts bekannt. Dass es nun aber keinen Nobelpreis für Mathematik gibt, liegt wahrscheinlich daran, dass der Praktiker Nobel diese "Hilfswissenschaft" nie besonders leiden konnte; sie gehörte für ihn einfach nicht zu den Kategorien, die die Menschheit voranbringen.
Daher stiftete nicht lange nach Nobel der Mathematiker John Charles Fields, übrigens wiederum ein enger Freund von Gösta Mittag-Leffler, den Field-Preis. Er stellt heute in der Mathematik ein Äquivalent zum Nobelpreis, allerdings mit sehr viel niedrigerer Preissumme, dar
Der Nobelpreis ist heute die höchste Auszeichnung in der wissenschaftlichen Welt. Er wird seit 1901 jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember verliehen. Die Preisträger werden auf Basis der eingesandten Nominierungen und der Empfehlungen des Nobelkomitees, die jedoch nicht berücksichtigt werden müssen, von verschiedenen Gremien ausgewählt:
Der Friedensnobelpreis wird in Oslo verliehen, alle anderen Preise vom schwedischen König in Stockholm.
Alle Preisträger erhalten eine Urkunde, eine Goldmedaille und einen Geldbetrag. Dieser ist vom Jahreszinsertrag der Nobelstiftung abhängig. Er steigerte sich seit 1970 von umgerechnet 288.000 DM auf 1,8 Mio. DM im Jahr 1999.
Etwas problematisch ist inzwischen Nobels Verfügung, dass der Preis in einer Kategorie an nicht mehr als 3 Personen verliehen werden dürfe. In vielen Bereichen der Wissenschaft gehen heute neue Erkenntnisse jedoch nicht mehr von einzelnen Wissenschaftlern aus, sondern werden oft international in großen Teams erarbeitet.
Bisher haben nur vier Menschen den Preis zweimal erringen können - Marie Curie (1903 für Physik und 1911 für Chemie), Linus Pauling (1954 für Chemie und 1962 für Frieden), John Bardeen (1956 und 1972 jeweils für Physik) und Frederick Sanger (1958 und 1980 jeweils für Chemie).
| Inhalt |
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1 Der Nominierungsprozess 2 Einzelheiten zu den einzelnen Nobelpreisen 3 Listen aller Nobelpreisträger 4 Vergleichbare Preise 5 |
Der Nominierungsprozess
Um für einen Nobelpreis in Frage zu kommen, muss man nominiert werden. Das Recht, eine Nominierung auszusprechen, haben je nach Preiskategorie unterschiedliche Personen:
Gemäß den Statuten der Stiftung, werden Informationen über Nominierte und Nominierende, sowie diesbezügliche Meinungen und Untersuchungen seitens des Komitees, für einen Zeitraum von 50 Jahren unter Verschluss gehalten.Einzelheiten zu den einzelnen Nobelpreisen
Listen aller Nobelpreisträger
Vergleichbare Preise
Siehe auch: der satirische Ig Nobel Preis
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |