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Niereninsuffizienz

Als Niereninsuffizienz bezeichnet man die akute oder chronische Abnahme der glomerulären Filtrationsrate, die als Maß für die Nierenfunktion gilt.

Die Niereninsuffizienz wird in mehrere Stadien eingeteilt:

  1. Kompensierte Niereninsuffizienz: Glomeruläre Filtrationsrate meßbar eingeschränkt, Laborwerte noch normal.
  2. Stadium der kompensierten Retention: Laborwerte (Kreatinin, Harnstoff) erhöht, klinisch Patient beschwerdefrei.
  3. Präterminale Niereninsuffizienz: Patient oft symptomatisch, z.B. Gewichtsverlust, Anämie, Störung des Knochenstoffwechsels. Wird oft als "Stadium der dekompensierten Retention" bezeichnet.
  4. Terminale (dialysepflichtige Niereninsuffizienz): Trotz Ausschöpfung konservativer Maßnahmen durchgehend klinische Beschwerden, lebensgefährliche Komplikation Hyperkaliämie. Therapie: Dialyse, Nierentransplantation.


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