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Ab Treuenbrietzen wurde der Lauf begradigt, vertieft und stellenweise eingedeicht, so dass die Nieplitz an vielen Stellen eher einem - landschaftlich durchaus reizvollen - Kanal denn einem Fluss gleicht.
Beide Flüsschen bilden den Naturpark Nuthe-Nieplitz mit seinen feuchten, grünen Wiesen, ehemaligen Überschwemmungsgebieten und kleineren Elsbrüchen. Am Schloss Blankensee verzweigt sich die Nieplitz in mehrere kleine Seitenarme, die den sehenswerten Sudermann-Park mit seiner eigentümlichen italienisch-märkischen Note durchfließen und von mehreren geschwungenen Brücken überspannt werden.
Theodor Fontane spottete über Nieplitz & Nuthe, verglichen mit diesen Strömen wirke die Havel, als zöge die Wolga an einem vorbei.
Der Name Nieplitz entstammt dem Slawischen und bedeutet in etwa Die Nichtschiffbare - im Gegensatz zur Nuthe, die noch um 1880 bis zu 40m breit und vor ihren verschiedenen Regulierungen in Teilen schiffbar war.
Siehe auch: Nuthe-Urstromtal, Tourismus in Brandenburg, Naturpark, Naturschutzgebiet, Naturschutz, Flora-Fauna-Habitat, Biosphärenreservat, Nationalpark
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