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NATO

Die NATO (North Atlantic Treaty Organisation, auch: Nordatlantikpakt-Organisation, auf französisch l'Organisation du Traité de l'Atlantique Nord und auf spanisch Organización del Tratado del Atlántico Norte, abgekürzt OTAN) ist ein militärisches Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten, das 1949 durch die Unterzeichnung des www.nato.int/docu/other/de/treaty-de.htm Nordatlantikvertrages gebildet wurde. www.nato.int/multi/photos/1949/m490404a.htm

Der Sitz der NATO (Generalsekretariat) ist in Brüssel.

Inhalt
1 Mitglieder der NATO
2 Inhalt
3 Organe
4 Militärische und zivile Struktur
5 Entwicklung bis 1991
6 Entwicklung seit 1991
7 Neues strategisches Konzept seit 1999
8 Entwicklung seit der NATO-Osterweiterung 2004
9 Deutschland in der NATO
10 Weiterführende Informationen

Mitglieder der NATO

(*) Frankreich ist seit 1966 nicht mehr militärisch integriert, Spaniens Streitkräfte stehen im Verteidigungsfall nicht automatisch unter dem Oberbefehl der NATO. Island besitzt keine eigenen Streitkräfte.

Inhalt

  1. Defensivbündnis ohne automatische militärische Beistandspflicht
  2. Institution zur Bewahrung westlich-liberaler Gesellschaftsordnung (politische, ökonomische, soziale und kulturelle Zusammenarbeit und Anerkennung demokratischer Prinzipien)

Organe

Militärische und zivile Struktur

Die Mitgliedstaaten beraten sich im Nordatlantikrat. Dieser tagt normalerweise zweimal pro Jahr auf Ministerebene mit den 26 Außenministern der Mitglieder. Außerdem kommt er aber auch noch auf der Ebene von ständigen Vertretern mindestens einmal pro Woche zusammen. Die ständigen Vertreter sind zumeist Botschafter. Der Ständige Rat der NATO-Botschafter residiert in Brüssel.

Weitere wichtige Gremien der zweiten zivilen Ebene sind der Ausschuss für Verteidigungsplanung und die Nukleare Planungsgruppe, letztere ist zuständig für die atomstrategischen Entscheidungen.

Bei Beratungen, die militärische Beteiligung erfordern, tagen nur 25 Mitglieder (d.h. ohne Frankreich) im "Ausschuss für Verteidigungsplanung" (DPC).

Weitere Ausschüsse wurden zwecks Arbeitsteilung vom Nordatlantikrat eingesetzt. Darunter sind die Ausschüsse für:

Der Vorsitzende des Rats und der Ausschüsse ist der NATO-Generalsekretär. Er leitet ebenfalls das Generalsekretariat, das sich aus Angehörigen der Mitgliedstaaten zusammensetzt. Alle Beschlüsse der Ausschüsse wie auch des Rates werden einstimmig gefällt.

Höchstes militärisches Organ der NATO ist der Militärausschuss. Er besteht aus den militärischen Stabschefs der Mitgliedstaaten und berät den Nordatlantikrat. Auch gibt er die nötigen Weisungen an die Kommandobereiche.

Das militärische Hauptquartier für Europa, Shape, befindet sich in Casteau bei Mons in Belgien.

Entwicklung bis 1991

Entwicklung seit 1991

Bei der Frage, ob der Türkei präventiv Abwehrsysteme bereit gestellt werden sollten, damit sie sich im Fall eines Angriffes auf den Irak gegen eventuelle Gegenangriffe verteidigen kann, legten Frankreich, Belgien und Deutschland ein Veto ein. Dies führte zu einer Verstärkung der vorher schon vorhandenen transatlantischen Verstimmungen zwischen diesen Ländern und Russland auf der einen Seite und den USA und Großbritannien auf der anderen Seite. Unklar ist, wie sich dieser Riss durch das Bündnis auf seine langfristige Perspektive als aus Sicht der USA relevantes Militärbündnis auswirkt.

Neues strategisches Konzept seit 1999

Auf Grund der veränderten geopolitischen Situation entschloss sich die NATO 1999 zu einer Veränderung der Konzeption. Dieses ist nötig geworden, da sich in der Zwischenzeit der Warschauer Pakt aufgelöst hat, die Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte und zahlreiche nationale und lokale Krisen und Kriege am Rand des NATO-Gebietes entstanden. Die gestiegene Gefahr durch den internationalen Terrorismus seit 2001 kam noch hinzu.

Grundzüge des neuen Konzepts

Vergleich des neuen Konzepts gegenüber dem von 1949

Probleme des neuen Konzepts

Entwicklung seit der NATO-Osterweiterung 2004

Die Haltung Russlands zur zweiten Runde der NATO-Osterweiterung war nach wie vor kritisch. Man hatte bereits nach dem Beitritt der früheren Warschauer-Pakt-Staaten Polen, Tschechien und Ungarn im Jahr 1999 Kritik geübt. Estland, Lettland und Litauen sind die ersten NATO-Länder, die einst Teil der Sowjetunion waren.

Insgesamt bringen die sieben neuen Länder etwa 175.000 reguläre Soldaten und über 3000 - zumeist veraltete - Kampfpanzer ins westliche Bündnis ein. Spitzenreiter ist Rumänien mit 87.000 Mann unter Waffen gefolgt von Bulgarien mit 42.500 Soldaten.

Wenige Wochen nach ihrem NATO-Beitritt wurden fünf der sieben Länder (Estland, Lettland, Litauen, Slowakei und Slowenien), sowie die bereits 1999 beigetretenen Länder (Polen, Tschechien und Ungarn) am 1.Mai 2004 auch in die Europäische Union aufgenommen. Bulgarien und Rumänien sollen 2007 folgen. Bis dahin gehören 19 von den 26 NATO-Ländern auch der EU an.

Deutschland in der NATO

Deutschlands Beteiligung im Bündnis

Die Rolle der Bundeswehr

Die Bundeswehr im Auslandseinsatz

Weiterführende Informationen

Siehe auch:
Supreme Headquarters Allied Powers Europe, Geschichte Europas, Westeuropa, OSZE, Abrüstung

Andere Quellen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.