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In Nachtfotografien treten aufgrund der relativ langen Belichtungen (einige Sekunden bis Minuten) fotografische Effekte wie der Schwarzschildeffekt (in der analogen Fotografie) oder vermehrtes Rauschen (in der digitalen Fotografie) in Erscheinung.
Voraussetzung für Nachtfotografien ist ein Stativ; lichtstarke Wechselobjektive helfen bei der Bildgestaltung, da sie ein vergleichsweise helles Sucherbild ermöglichen. Hochempfindliche Filme können eingesetzt werden, um den Schwarzschildeffekt zu reduzieren, häufig wird jedoch mehr Wert auf die bessere Schärfe, geringere Körnigkeit und kräftigere Farbwiedergabe normalempfindlicher Filme gelegt. Eine besonders attraktive Zeit für Nachtfotografien ist die so genannte Blaue Stunde, also die Dämmerung.
Siehe auch: Portal Fotografie, Available-Light-Fotografie, Astrofotografie.
Available-light-Fotografie
Available-light-Fotos sind Aufnahmen in Innenräumen oder bei künstlicher Beleuchtung sowie bei Einbruch der Dämmerung, die das vorhandene Licht nutzen. Bevorzugte Motive sind Szenen, Personen oder reportageartige Bildserien. Sie werden i.d.R. aus der Hand oder unter Verwendung eines Einbeinstativs fotografiert. Relativ verwacklungsfreie Fotos können mit Hilfe von hoch- und höchstempfindliche Filmen sowie lichtstarken Objektiven erzielt werden.
Beispiele
Griechisches Dorf bei Nacht - Ägäis (Kykladen), Griechenland, 80er Jahre.
Stadtansicht - Gedächtniskirche bei Nacht (Breitscheidplatz, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche), Berlin-Charlottenburg, ca. 1989.
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