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Ovid wählt sich die in Mythen so häufig anzutreffenden Verwandlungsgeschichten zum Thema, in denen meist eine Person oder ein niederer Gott in eine Pflanze oder ein Tier verwandelt wird. Das Werk beginnt mit den Verwandlungen der Schöpfung: Prometheus verwandelt Erde in Menschen; und es endet mit der Verwandlung von Cäsars Geist in einen Stern. Ovid bewegt sich vom einem zum andern indem er sich durch die Mythologie arbeitet, häufig springt er dabei auf scheinbar beliebige Weise von einer Verwandlungsgeschichte zur nächsten. Dabei erzählt er zum Teil zentrale Szenen der griechischen Mythologie nach, aber manchmal begibt er sich auch auf eigenartige mythologische Abwege. Es mag sein, dass Ovids Portraits nicht viel Tiefe haben - doch wenn andere tiefsinniger geschrieben haben, so haben doch wenige so farbenfroh geschrieben wie er.
Die Übersetzung der Metamorphosen durch Arthur Golding 1567 beeinflusste William Shakespeare und wurde von Ezra Pound als "das schönste Buch in dieser Sprache" bezeichnet.
Siehe auch: Ovid, Die letzte Welt
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