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In den letzten Jahren erlebte der asiatische Martial-Arts-Film eine Renaissance. Aufwändig inszenierte Filme wie Tiger and Dragon (2000) oder Hero (2002) beeindrucken die Kritik und begeistern auch ein breites, westliches Publikum, dem das asiatische Kino ansonsten eher fremd ist. Filme wie die Matrix-Reihe hingegen adaptieren formale und artistische Elemente des Martial-Arts-Films und werden überdies auch in ihren Actionsequenzen von Koryphäen der Kampfkunst-Choreografie aus Hongkong inszeniert. Auch Quentin Tarantinos Racheepos Kill Bill macht sich asiatisches Expertentum zunutze: Die Kampfsequenzen werden von Altmeister Yuen Woo-Ping atemberaubend in Szene gesetzt, ferner sind zahlreiche Helden von einst, wie etwa Gordon Liu, in Nebenrollen zu sehen. Personelle Importe wie diese, die in den 90er Jahren durchaus Tradition entwickelten, lassen erkennen, dass der Martial-Arts-Film unser Verständnis vom Actionfilm und dessen Aussehen entschieden geprägt hat.
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