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Moderne Völker und Ethnien
Die Zugehörigkeit zu einem Volk folgt in Russland, der Mongolei und China heute oft politisch-adminstrativen Definitionen, die aus dem 20. Jahrhundert stammen. Die Identität, sprachliche Verwandtschaft und das Siedlungsgebiet der einzelnen Gruppen (etwa auf russsicher oder chinesischer "Seite") spielte für die Abgrenzung dabei eine wichtige Rolle.
Folgende mandschu-tungusische "kleine Völker (Völkerschaften) des Nordens" sind in Russland regisitriert:
Eine mandschu-tungusisch geprägte Konföderation waren die Dschurdschen (Jurcen). Sie beeinflusseten maßgeblich die Periode von 1114-1234 in Nord-China und begründeten die Jin-Dynastie. Ihre Sprache war Schrift- und Amtssprache.
Tungusische "Reitervölker", teilweise auch Tataren genannt und nicht mit den Tataren Russlands und dem gleichnamigen mongolischen Stamm identisch, blieben das ganze Mittelalter hindurch ein politische Faktor in der Mandschurei.
In der frühen Neuzeit erfolgte der Aufstieg der Mandschuren (Manju), die bis 1911 in China politisch einflussreich waren und den Kaiser stellten (Qing-Dynastie).Historisch bedeutsame "Völker" und politische Konföderationen
Die in der eurasischen und chinesischen Geschichte bedeutenden "Völker" waren in der Regel polyethnisch und vielsprachig.
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