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Die Insel gehört zur Stadt Konstanz und befindet sich in Besitz der Adelsfamilie Bernadotte. Bedingt durch das günstige Seeklima wachsen hier Palmen und andere mediterrane Pflanzen im Schlosspark. Daher wird die Mainau auch als Blumeninsel im Bodensee bezeichnet. Sie ist für den Tourismus zugänglich und ein bekanntes Ausflugsziel.
Die ersten Siedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit um 3000 v. Chr. Im Jahre 15 v. Chr. unterwarfen die Römer die ortsansässigen Kelten und nutzten die Insel für ein Kastell, eine Schiffswerft und eine Flottenstation der römischen Bodenseekriegsflotte.
Das Kloster Reichenau besaß die Insel vom 9. bis zum 13. Jahrhundert. Danach ging sie an die Deutschordensritter. Unter ihrem Ordensbaumeister Johann Kaspar Bagnato wurde 1732 mit dem Bau der Kirche St. Marien und des Barockschlosses begonnen. Durch die Säkularisation 1806 unter Napoleon Bonaparte verlor die Kirche auch die Mainau; verschiedene private Besitzer wechselten sich ab, bis die Insel 1853 vom badischen Großherzog Friedrich I. als Sommersitz erworben wurde. Nach seinem Tod verfielen die Parkanlagen. Durch Erbschaft gelangte die Insel 1928 in den Besitz des schwedischen Königshauses. Graf Gustaf Lennart Nikolaus Paul Bernardotte zog sich nach seiner Abdankung als Thronfolger 1932 auf die Mainau zurück und baute sie zur heutigen öffentlich zugänglichen Blumeninsel aus.
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