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Ursprünglich war der Louvre im 12. Jahrhundert die Königsburg von Philippe-Auguste. Als die Stadt in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts rasch wuchs, ließ Karl IV die Burg zu einem Schloss umbauen. Danach betätigten sich Könige und Kaiser vier Jahrhunderte lang als gestaltende und erweiternde Bauherren. Als der Königshof mit Louis XIV. nach Versailles umzog, verwahrloste der Bau allerdings. Der Louvre, teils noch im Rohbau und ohne Dach, wurde von Künstlern als Behausung genutzt. Die Revolution bescherte dem Louvre eine neue Bedeutung als das erste öffentliche Museum Frankreichs. Hier wurden die Kunstschätze des Königs und der Adligen zusammengetragen, sofern sie nicht geplündert und zu Geld gemacht worden waren.
Der ehemalige Staatspräsident François Mitterrand ließ in den 1980er Jahren den Louvre generalüberholen.
Die Kunstsammlungen des Louvre sind aber auch qualitativ einzigartig: Dicht gedrängt werden Höhepunkte von 2500 Jahren europäischer Kulturgeschichte ausgestellt. Heraus ragen die griechische und römische Antikensammlung, die italienische Renaissancemalerei, die niederländische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts sowie die französische Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts.