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Sein intelektueller und politischer Werdegang wurde durch die Theorien François Noël Babeufs, Charles Fouriers und Claude-Henri Comte de Saint-Simon beeinflußt.
Blanqui wirkte am Sturz Karls X in der Julirevolution von 1830 mit. Von 1831 an organisierte er republikanische und sozialistische Geheimbünde und war der Führer der geheimen 'Gesellschaft der Jahreszeiten'. Er wurde 1839 verhaftet und wegen der Beteiligung an einem fehlgeschlagenen Aufstand gegen den 'Bürgerkönig' Louis Philippe - einen Enkel Karls X - zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach 9 Jahren wurde er aber begnadigt und trat noch im selben Jahr als Wortführer der Linken im Pariser Juliaufstand von 1848 in Erscheinung. Daraufhin wurde er erneut verhaftet und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Dort entwarf eine eigene sozialistische Theorie, in deren Zentrum erstmals die Idee von der Diktatur des Proletariats stand: "Frankreich voller bewaffneter Arbeiter, das ist der Sozialismus". Nach seiner Freilassung und erneuten Verurteilung und Inhaftierung in den Jahren 1861-1865 begab er sich ins Exil nach Belgien, um von dort asinen Kampf weiter zu führen. Nach der Gereralamnestie des Jahres 1869 kehrte er nach Frankreich zurück. Schon 1870 beteiligte er sich an der Organisation der Aufstände, die zur Gründung der Pariser Kommune führten. Im Oktober 1870 stand er dann für kurze Zeit an der Spitze der Übergangsregierung. Nach der blutigen Niederschlagung der Kommune kam Blanqui erneut ins Gefängnis bis er schließlich 1879 wiederum begnadigt wurde. Kurz vor seinem Tod schrieb er sein Hauptwerk, die "Critique sociale", die aber erst im Jahr 1885 posthum veröffentlicht wurde.
Blanqui starb 1881. Er hatte großen Einfluss auf spätere kommunistische und sozialistische Bewegungen. Seine Anhänger, die Blanquisten, schlossen sich schließlich der Sozialistischen Partei Frankreichs an.
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