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Lolland

Lolland, alter Name Laaland, ist die viertgrößte dänische Insel. Sie liegt in der Ostsee südlich von Seeland und westlich von Falster, ist 58 km lang, 15-25 km breit und besitzt eine Fläche von 1.243 km2 (nach Meyers 1157 km2).

Die Insel ist sehr niedrig, ihr höchster Punkt befindet sich mit 25 m nahe dem Ort Horslunde. Die Küsten sind sehr zerschnitten, mit geringen Ausnahmen niedrig und durch vorliegende Untiefen schwer zugänglich.
Der ungemein fruchtbare Boden besteht meist aus fettem, mit Humus gemischtem Lehm mit einer Mergelunterlage. Moore finden sich wenige, dagegen sind bedeutende Wälder vorhanden. Von den Landseen ist der fischreiche Maribosee in der Mitte der Insel der größte.

Lolland gehört zum Bezirk Storstrøm. Wichtige Städte auf Lolland sind Maribo und Rødby (Fährhafen nach Fehmarn).

Geschichte

Im früheren Mittelalter haben Wenden aus umliegenden Küstenländern auf Lolland Wohnsitze gehabt, weshalb viele Ortsnamen wendischen Ursprungs sind. Später war Lolland verschiedenen Prinzen des dänischen Königshauses überlassen, und in der Auflösungsperiode des dänischen Staats unter Christoph II. (1320-32) war der größte Teil der Insel nebst Falster in den Händen des holsteinischen Grafen Johann.

Um 1888 (nach Meyers) gehörte Lolland mit der Nachbarinsel Falster zusammen zum Amt Maribo und hatte 1880 64420 Einwohner.

Verkehr

Lolland besitzt durch die Vogelfluglinie eine große Verkehrsbedeutung. Es ist geplant, eine feste Querung des Fehmarnbeltes von Lolland nach Puttgarden auf Fehmarn zu bauen.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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