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Häufig hat die Musik in der Liturgie Formen hervorgebracht, die später von der weltlichen Musik übernommen wurden (z. B. die Motette, oder das Oratorium als musiklaisches Vorbild der Oper).
Mit der liturgischen Musik ging die Diskussion einher, ob die Vermischung der als heilig betrachteten Texte mit der klanglichen Darbietung den religiösen Zielen entsprach, da speziell mit der Entwicklung der mehrstimmigen Musik die Sprachverständlichkeit litt. Eine diesbezügliche Diskussion wurde im 16. Jahrhundert durch Giovanni Pierluigi da Palestrina mit einer beispielhaften Verbindung von mehrstimmiger Musik und Sprachverständlichkeit beendet, wodurch er sich den Titel "Retter der Kirchenmusik" erwarb.
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