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Landkreis Osnabrück

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Regierungsbezirk: Weser-Ems
Verwaltungssitz: Osnabrück
Fläche: 2.121,54 km²
Einwohner: 357.323 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte: 168,43 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen: OS
Website: www.lkos.de


Der Landkreis Osnabrück ist ein Landkreis im Südwesten von Niedersachsen.

Er grenzt im Norden an die Landkreise Cloppenburg und Vechta,
im Osten an die Landkreise Diepholz, Minden-Lübbecke und Herford,
im Süden an die Landkreise Gütersloh und Warendorf und im Westen an die Landkreise Steinfurt und Emsland.

Die kreisfreie Stadt Osnabrück ragt von Westen in das Kreisgebiet
und schneidet eine Ellipse heraus.


Religion

Der Landkreis Osnabrück ist seit dem Westfälischen Frieden konfessionell geteilt; die maßgeblichen Konfessionen sind Lutheraner, die zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers gehören, und Katholiken, die zum Bistum Osnabrück gehören. Da das Osnabrücker Land von ehemals reformierten Territorien umgeben ist, gibt es seit dem 19. Jahrhundert auch Reformierte im Landkreis. Die konfessionelle Verteilung hat sich trotz der Heimatvertriebenen seit 1648 nicht wesentlich verändert, neben den Reformierten sind allerdings wenige Vertreter verschiedener anderer evangelischer Konfessionen und seit den 1950er Jahren einige Orthodoxe und Muslime hinzugekommen.

Geschichte

Der Landkreis Osnabrück umfasst zusammen mit der kreisfreien Stadt Osnabrück fast genau die Grenzen des Hochstiftes Osnabrück, das bis 1803 reichsunmittelbares Fürstbistum war. 1803 fiel es an Hannover, war 1806-1810 preußisch, 1810-1815 Teil des Kaiserreiches Frankreich, nach 1815 wieder Teil des Königreichs Hannover. Mit diesem fiel es 1867 an Preußen.

Der Landkreis in seiner heutigen Form entstand durch die Kreisreform am 01.07.1972. Er wurde gebildet aus den Landkreisen Osnabrück, Melle, Wittlage und Bersenbrück. Ein Teil des alten Landkreises Osnabrück fiel 1972 an die kreisfreie Stadt Osnabrück.

Städte und Gemeinden

(Fläche in km² und Einwohner am 30.06.2003)
17 Einheitsgemeindenn (5 Städte und 12 Gemeinden)
  1. Bad Essen (103,33 / 15.697)
  2. Bad Iburg (36,50 / 11.713)
    Stadt
  3. Bad Laer (46,81 / 9.234)
  4. Bad Rothenfelde (18,18 / 7.146)
  5. Belm (46,67 / 14.076)
  6. Bissendorf (96,36 / 14.382)
  7. Bohmte (110,75 / 13.262)
  8. Bramsche (183,32 / 30.174)
    Stadt, Selbständige Gemeinde
  9. Dissen am Teutoburger Wald (31,90 / 9.285)
    Stadt
  10. Georgsmarienhütte (55,44 / 33.871)
    Stadt, Selbständige Gemeinde
  11. Glandorf (59,88 / 6.815)
  12. Hagen am Teutoburger Wald (34,50 / 14.185)
  13. Hasbergen (21,73 / 10.846)
  14. Hilter am Teutoburger Wald (52,60 / 10.175)
  15. Melle (253,99 / 46.144)
    Stadt, Selbständige Gemeinde
  16. Ostercappeln (100,18 / 9.541)
  17. Wallenhorst (47,18 / 23.815)

4 Samtgemeinden
  1. Artland (189,32 / 22.962)
    - Badbergen
    - Menslage
    - Nortrup
    - Quakenbrück Stadt *
  2. Bersenbrück (255,45 / 27.962)
    - Alfhausen
    - Ankum
    - Bersenbrück Stadt *
    - Eggermühlen
    - Gehrde
    - Kettenkamp
    - Rieste
  3. Fürstenau (224,65 / 16.638)
    - Berge
    - Bippen
    - Fürstenau *
  4. Neuenkirchen (152,80 / 10.450)
    - Merzen
    - Neuenkirchen *
    - Voltlage
  • * Sitz der Samtgemeinde-Verwaltung

Regionen

  1. Artland
  2. Grönegau

Landkreise und Kreisfreie Städte in Niedersachsen
Ammerland | Aurich | Braunschweig (Stadt) | Celle | Cloppenburg | Cuxhaven | Delmenhorst (Stadt) | Diepholz | Emden (Stadt) | Emsland | Friesland | Gifhorn | Göttingen | Goslar | Grafschaft Bentheim | Hameln-Pyrmont | Region Hannover | Harburg | Helmstedt | Hildesheim | Holzminden | Leer | Lüchow-Dannenberg | Lüneburg | Nienburg/Weser | Northeim | Oldenburg | Oldenburg (Stadt) | Osnabrück | Osnabrück (Stadt) | Osterholz | Osterode am Harz | Peine | Rotenburg | Salzgitter (Stadt) | Schaumburg | Soltau-Fallingbostel | Stade | Uelzen | Vechta | Verden | Wesermarsch | Wilhelmshaven (Stadt) | Wittmund | Wolfenbüttel | Wolfsburg (Stadt)


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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