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Landkreis Demmin

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Verwaltungssitz: Demmin
Fläche: 1.921 km²
Einwohner: 92.935 (31.12.2001)
Bevölkerungsdichte: 48 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen: DM
Website: www.landkreis-demmin.de www.landkreis-demmin.de
Karte

Der Landkreis Demmin ist ein Landkreis in der östlichen Mitte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Nordvorpommern, im Osten der Landkreis Ostvorpommern, im Südosten der Landkreis Mecklenburg-Strelitz, im Süden der Landkreis Müritz und im Westen der Landkreis Güstrow.

Inhalt
1 Geographie
2 Wirtschaft
3 Verkehr
4 Geschichte
5 Kommunalverfassung bis 1945
6 Wappen
7 Städte und Gemeinden
8 Sonstiges
9

Geographie

Die Region ist sehr reizvoll und naturbelassen, besuchenswert ist v.a. der Kummerower See, Schloss Basedow, Burg Schlitz und das Kunstschloss Wrodow.

Geschichte

Der Landkreis Demmin entstand 1818 im Zuge der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress und gehörte zum Regierungsbezirk Stralsund in der preußischen Provinz Pommern. Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um die Stadt Demmin. Das Landratsamt war in Demmin.

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. Zum 1. Juli 1874 wurden die ehemaligen Weichbildsteile der Stadt Demmin aus dem Kreis Grimmen in den Kreis Demmin eingegliedert.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Demmin entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. Zum 1. Oktober 1932 wurde der Regierungsbezirk Stralsund aufgelöst und dem Regierungsbezirk Stettin zugeschlagen.

Am 1. April 1937 wurden die Gemeinden Pinnow, Rottmannshagen und Zettemin aus dem Kreis Demmin in den mecklenburgischen Kreis Malchin eingliedert. Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Demmin entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Der Landkreis Demmin umfasste am 1. Januar 1945:

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik

Bundesrepublik Deutschland

Der Landkreis Demmin wurde 1994 vergrößert.

Kommunalverfassung bis 1945

Die Landkreis Grimmen gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und - bis zu deren Auflösung - in selbstständige Gutsbezirke.

Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Grimmen, Loitz und Tribsees führten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.

Städte und Gemeinden

Stand: 1. Juli 2003
Amtsfreie Städte und Gemeinden
  1. Altentreptow
  2. Demmin, Hansestadt
  3. Malchin
  4. Stavenhagen
Ämter mit ihren amtsangehörigen Gemeinden
  1. Amt Am Kummerower See
    1. Basedow
    2. Duckow
    3. Faulenrost
    4. Gielow
    5. Kummerow
    6. Neukalen, Stadt
    7. Remplin
  2. Amt Borrentin
    1. Beggerow
    2. Borrentin
    3. Hohenbollentin
    4. Kentzlin
    5. Lindenberg
    6. Meesiger
    7. Sarow
    8. Schönfeld
    9. Sommersdorf
    10. Verchen
  3. Amt Dargun
    1. Brudersdorf
    2. Dargun, Stadt
    3. Stubbendorf
    4. Wagun
    5. Zarnekow
  4. Amt Demmin-Land
    1. Hohenbrünzow
    2. Hohenmocker
    3. Kletzin
    4. Nossendorf
    5. Quitzerow
    6. Sanzkow
    7. Siedenbrünzow
    8. Teusin
    9. Utzedel
    10. Warrenzin
    11. Wotenick
  5. Amt Kastorfer See
    1. Altenhagen
    2. Breesen
    3. Groß Teetzleben
    4. Kriesow
    5. Pripsleben
    6. Röckwitz
    7. Tützpatz
    8. Wildberg (Kastorfer See)
    9. Wolde
  6. Amt Peenetal/Loitz
    1. Düvier
    2. Görmin
    3. Loitz, Stadt
    4. Sassen
    5. Trantow
    6. Wüstenfelde
  7. Amt Stavenhagen-Land
    1. Bredenfelde
    2. Briggow
    3. Grammentin
    4. Gülzow
    5. Ivenack
    6. Jürgenstorf
    7. Kittendorf
    8. Knorrendorf
    9. Mölln (bei Stavenhagen)
    10. Ritzerow
    11. Rosenow
    12. Zettemin
  8. Amt Tollensetal
    1. Bartow
    2. Breest
    3. Burow
    4. Gnevkow
    5. Golchen
    6. Grapzow
    7. Grischow
    8. Gültz
    9. Siedenbollentin
    10. Werder (bei Altentreptow)
  9. Amt Jarmen-Tutow
    1. Alt Tellin
    2. Bentzin
    3. Daberkow
    4. Jarmen, Stadt
    5. Kruckow
    6. Plötz
    7. Schmarsow
    8. Tutow
    9. Völschow

Sonstige Städte
  1. Dargun
  2. Jarmen
  3. Loitz
  4. Neukalen

Landkreise und kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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