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Der Landkreis Anklam umfasste am 1. Januar 1945:
Verwaltungsgeschichte
Königreich Preußen
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress
entstand mit dem 1. Januar 1818 der Kreis Anklam im Regierungsbezirk Stettin in der preußischen Provinz Pommern. Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um die Stadt Anklam.
Das Landratsamt war in Anklam.
Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/Großdeutsches Reich
Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.
Zum 1. Juli 1874 wurden die Vorstadt Peenedamm und die ehemaligen Gebiete der Stadt Anklam aus dem Kreis Greifswald in den Kreis Anklam eingegliedert.
Zum 30. September 1929 fand im Kreis Anklam entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.
Zum 1. April 1937 wurde eine weitere Gebietsreform durchfgeführt, wonach alle Gemeinden - außer der Stadt Anklam - zu 8 Großgemeinden zusammengefasst wurden.
Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Anklam entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und trat danach zur sowjetischen Besatzungszone.
Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik
Bundesrepublik Deutschland
Der Landkreis Anklam wurde durch das Gesetz zur Neuordnung der Landkreise und kreisfreien Städte des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Landkreisneuordnungsgesetz - LNOG) vom 1. Juli 1993 aufgelöst und am 12. Juni 1994 mit dem Landkreis Greifswald und dem Landkreis Wolgast zum Landkreis Ostvorpommern verschmolzen.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherige Stadtgemeinde Anklam führte jetzt die Bezeichnung Stadt.
Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.
Kommunalverfassung bis 1945
Die Landkreis Anklam gliederte sich in die Stadtgemeinde Anklam, in Landgemeinden und - bis zu deren vollständigen Auflösung - in selbstständige Gutsbezirke.Ortsnamen
Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden im wesentlichen bis 1945 beibehalten. Nur einige kleinere Änderungen von Ortsnamen sind für die 1930er Jahre belegt:Persönlichkeiten
www.literad.de/geschichte/anklam.html
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