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Landkirchen auf Fehmarn

Landkirchen ist ein Dorf auf der Insel Fehmarn und damit ein Stadtteil der Stadt Fehmarn im Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.

Geschichte

Landkirchen wird im
Waldemar-Erdbuch von 1230 noch nicht verzeichnet.

Die Entstehung des Ortes wird mit dem Bau der ältesten Inselkirche von Fehmarn, der Petrikirche (vermutlich 1230 bis 1250) gleichgesetzt. Das erklärt auch das relativ kleine Dorfareal. In de Landt Kercke kreuzte die wichtigste Ost-West-Verbindung der Insel mit der wichtigsten Nord-Süd-Straße. Die übergebietliche Bedeutung der Ortes dokumentiert sich ebenfalls als Aufbewahrungsort des so genannten Landesblocks mit allen wichtigen Dokumenten der Landschaft Fehmarn.

Rund um Kirche und Friedhof gruppieren sich im Laufe der Jahrhunderte Handwerker mit geringem Landbesitz an, eine Volkszählung von 1693 weist 40 Wohnstätten auf. Es gab Gastwirtschaften, Zimmerer, Schmiede, Glaser, Weber und Drechsler für den Bedarf der umliegenden Dörfer.

In den Jahren 1847-1853 lebte der Schriftsteller Klaus Groth als Gast beim Landkirchener Organisten Leonhard Selle und schrieb in dieser Zeit seine niederdeutsche Gedichtsammlung "Quickborn".
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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