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Laichingen

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Region: Donau-Iller
Kreis: Alb-Donau-Kreis
Fläche: 69,84 km²
Einwohner: 10.884 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner/km²
Höhe: 753 m ü. NN
Postleitzahlen: 89144-89150 (alte PLZ: 7903)
Vorwahl: 07333
Geografische Lage: 48° 29' n. Br.
09° 41' ö. L.
KFZ-Kennzeichen: UL
Amtliche Gemeindekennzahl: 08 4 25 071
Gliederung des Stadtgebiets: 4 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Bahnhofstraße 26
89150 Laichingen
Webseite: www.laichingen.de/ www.laichingen.de
E-Mail-Adresse: info@laichingen.de info@laichingen.de
Politik
Bürgermeister: Friedhelm Werner
Regierende Partei: Bürgerliche Wählervereinigung (BWV)
Laichingen ist eine Kleinstadt in Baden-Württemberg, etwa 25 km westlich von Ulm. Es gilt als die Leinenweberstadt auf der Alb.

Inhalt
1 Allgemeines
2 Geografie
3 Wappen
4 Geschichte
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien
8 Städtepartnerschaften
9 Stadtgliederung
10 Entwicklung des Stadtgebiets
11 Kultur und Sehenswürdigkeiten
12 Persönlichkeiten
13
14 Sonstiges
15

Allgemeines

Trotz seiner geringen Größe ist Laichingen die größte Stadt in der Umgebung. Sie nimmt deshalb gemeinsam mit Blaubeuren die Funktion eines Mittelzentrums wahr.

Geografie

Laichingen liegt auf der Laichinger Alb, einem Gebiet der Schwäbischen Alb. Es liegt auf einem früheren Vulkanschlot auf der Albhochfläche.

Wappen

Das Laichinger Wappen reicht bis ins Jahr 1570 zurück und zeigt ein blaues Schild mit einer gelben Egge.

Geschichte

Der Name Laichingen geht angeblich auf den Alemannenhäuptling Laicho zurück, der hier im 5. Jahrhundert nach Christus eine Siedlung gründete. 1364 bot Kaiser Karl IV den Einwohnern das Stadtrecht an, diese lehnten jedoch ab, angeblich da sie keine Stadtmauer bauen wollten.

Bis ins Mittelalter reicht die Tradition der Laichinger Leinenweberei zurück. Die kargen Böden auf der Alb gaben nicht mehr her, und so verlegten sich die Bewohner auf den Flachsanbau und auf den Broterwerb durch Handel mit der etwa 25 km entfernten Stadt Ulm. Das um 1677 errichtete Weberhaus stand bis 2002 in Laichingen. Es wurde abgebaut und ist jetzt neu aufgebaut im Freilichtmuseum Beuren zu besichtigen. Noch heute sind viele, jetzt industrielle, Webereibetriebe in Laichingen ansässig.

Früher war im Stadtzentrum Laichingens eine so genannte Hüle. Hülen bestanden aus verwittertem Vulkantuff. In ihnen sammelte sich Wasser und sie bildeten die Grundlage für viele Siedlungen auf der Schwäbischen Alb. Die Hüle diente als Viehtränke und zu Feuerlöschzwecken. Das Trinkwasser wurde mühsam aus den Tälern herangeschafft. Ab 1871 wurde die Albwasserversorgung geplant und gebaut, an die auch Laichingen angeschlossen wurde. In den 1950er Jahren wurde die Hüle dann zugeschüttet und wich dem heutigen Marktplatz.

Nach dem zweiten Weltkrieg erhielt Laichingen erneut das Stadtrecht und ist seitdem eine richtige Stadt.

In den 1970er Jahren wurden einige umliegende Orte eingemeindet. Sie bilden heute die Stadtteile Laichingens.

Konfessionen

Laichingen ist überwiegend protestantisch.

Wirtschaft

Laichingen besitzt ein relativ großes Gewerbegebiet. Traditionell sind in Laichingen Weberbetriebe ansässig. Auch die Eisenverarbeitung, insbesondere Werkzeugbau blühte im 20. Jahrhundert in Laichingen auf.

Städtepartnerschaften

Seit 1986 besteht eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Ducey.

Eingemeindungen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Laichinger Tiefenhöhle

Bekannt ist Laichingen auch durch die
Laichinger Tiefenhöhle, die einzige zur Schauhöhle ausgebaute Schachthöhle in Deutschland, die eine begehbare Tiefe von 55 m aufweist. Die Höhle liegt etwa 1 km südlich von Laichingen. Sie wurde 1892 von dem Sandgräber Johann Georg Mack zufällig entdeckt.

Museen

Bauwerke

Sonstiges

Regelmäßige Veranstaltungen

Laichingen ist ein so genannter Marktflecken und hatte schon früh das Marktrecht. Der Pfingstmarkt ist z. B. seit
1788 verbürgt. Noch heute finden jedes Jahr Märkte statt, die Tausende von Besuchern anlocken.

Im Jahr 2004 finden folgende Märkte statt (jeweils von 8-18 Uhr):

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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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