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Das Wort Laach, verwandt mit unserem heutigen Wort Lache, bedeutet See. Der Laacher See ist also so etwas wie der See vom See.
Fälschlicherweise wird vom Laacher See als größtes Maar der Welt gesprochen. Der See hat sich jedoch im Explosionskrater eines Vulkans gebildet und hat nicht die typische runde Form der Eifelmaare. Aufsteigende Gasblasen in der Uferzone des Sees zeigen auch heute noch die vulkanische Aktivität der Region (Vulkanpark). Die letzten Gasausbrüche, deren Spuren übrigens noch nicht von der Erosion verwischt worden sind, liegen nur rund 11.000 Jahre zurück. Mit dem Gas wurde riesige Mengen Bimsstein ausgeschleudert, der die Gegend bis ins Rheintal bis zu 7 m dick bedeckte.
Der ovale See ist vollständig von einem durchschnittlich 125 m hohen Wall umgeben und weist eine Tiefe bis zu 53 m auf. Er wird hauptsächlich von Grundwasser gespeist und besitzt keinen natürlichen Abfluss. Die sich heute in 275 m. ü. NN befindliche Wasseroberfläche schwankte früher bis zu 15 m, was Landwirtschaft schwierig machte. Im Mittelalter wurde 1164 der 880 m lange Fulbert-Stollen Richtung Süden als Überlauf gebaut.
Bei Meyers finden sich noch die Angaben: Der See liegt 281 m. ü. NN, ist 1964 m lang, 1186 m breit, 57 m tief. Das Wasser ist hellbläulich, sehr kalt, widerlich von Geschmack und wirft, vom Wind bewegt, einen Sand aus, der vom Magnet angezogen wird. -> Der Wasserspiegel schwankt also in den letzen hundert Jahren ebenfalls.
Am Ufer des Laacher Sees befindet sich die Benediktinerabtei Maria Laach. Einen Besuch wert ist auch das ganz in der Nähe gelegene Vulkanmuseum in Mendig.
Heute wird der Laacher See als Naherholungsgebiet zum Schwimmen, Segeln, Wandern und Campen genutzt.
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