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Lötzen

Lötzen (polnisch Giżycko) ist eine Stadt im ehemaligen Ostpreußen, der heutigen Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen und hat ca. 32.000 Einwohner. Heute ist Lötzen mit vielen Wassersportmöglichkeiten wieder ein sehr bedeutender Fremdenverkehrsort.

Geschichte

Lötzen wird 1340 zum ersten Mal urkundlich genannt und liegt auf einer Landenge zwischen dem Löwentinsee und dem Mauersee. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Feste Boyen mit Museum, die von Karl Friedrich Schinkel erbaute evangelische Kirche, das Schloß, der Kanal, die Drehbrücke sowie das Bruno-Kreuz auf dem Tafelberg am Löwentinsee. Es wird angenommen, daß an dieser Stelle der Missionar Brun von Querfurt mit 18 Gefährten im Jahr 1009 den Märtyrertod gefunden hat.

Lötzen wurde am 20. Januar 1945 geräumt und vom 24 bis 26. Januar von der Roten Armee eingenommen. Die deutsche Bevölkerung war geflüchtet oder wurde anschließend fast vollständig vertrieben. Nach dem Abzug der Russen kam die Stadt unter polnische Verwaltung und bekam den Namen Gizycko. Es begann ein langsamer Wiederaufbau, der auch neue Wohngebiete im Norden und Nordosten erschloß. Die wenigen in Lötzen/Giycko verbliebenen Deutschen haben sich im Deutschen Sozial-Kulturellen Verein zusammengeschlossen.

Am 1. Juni 2000 feierten die ehemaligen und die heutigen Bewohner in Lötzen das 660 jährige Bestehen der Stadt. Aus diesem Anlass wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der Kreisgemeinschaft Lötzen und der Stadt Gizycko abgeschlossen.

Seit November 2002 ist Jolanta Pietrowska Bürgermeisterin.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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