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1783, nach dem Ende des Krim-Khanats, eines Nachfolgestaats der Goldene Horde kamen sie unter russische Herrschaft. Damals flohen viele Krimtataren in die Türkei, wo noch viele Nachkommen von ihnen leben. Von dem Krimtataren Ismail Gasaprinski ging im 19. Jahrhundert eine islamische Erneuerungsbewegung aus. Nach der Russischen Revolution von 1917 entstand auf der Krim ein Autonome Sowjetrepublik. Diese wurde 1944 aufgelöst, als die Krimtataren unter dem Vorwurf der Kollaboration nach Zentralasien verschleppt wurden. 1967 wurden sie offiziell rehabilitiert, durften aber erst seit 1989 wieder zurückkehren. Sie durften jedoch nicht in ihre alten Siedlungsgebiete zurückkehren, sondern wurden auf der ganzen Halbinsel verteilt: Vor allem die Russen wollten keine geschlossenen tatarischen Siedlungen auf der Krim haben. 1990 gab es aber schon etwa 20.000 Krimtataren, die wieder auf der Krim leben wollten; die meisten ließen sich damals ohne die Erlaubnis der Behörden nieder und wollten sich ihr Heimatrecht stillschweigend "ersitzen"!
Die Mehrheit ist sunnitisch. Heute sind etwa 250.000 oder 10 % der 2,5 Millionen zählenden Bewohner der Krim wieder Krimtataren.
Siehe auch: Krimtatarische Sprache
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