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Entstehung
Bei der Verbrennung von Kerosin in den Triebwerken von Flugzeugen entstehen im wesentlichen Kohlendioxid, Wasserdampf, Stickoxide und Ruß. Bei den kalten Temperaturen im Bereich von -40 °C kann die Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Daher kondensiert und gefriert der Wasserdampf bereits einige Meter hinter dem Flugzeug zu einer Eiswolke die in der Form auch Cirruswolke genannt wird. Die Rußteilchen wirken dabei als Kondensationskeime und beschleunigen den Vorgang.
Im Bild rechts ist ein Passagierflugzeug zu sehen, das einen Kondensstreifen erzeugt.
Auswirkungen auf das Klima
Die künstlichen Kondensstreifen bedecken einen kleinen Teil des Himmels und reduzieren damit tagsüber die Sonneneinstrahlung und nachts die Abkühlung der Erde. Zudem können sie auch die Kondensation von weiterem natürlich vorhandenem Wasserdampf stimulieren. Daher wird vermutet, dass der Flugverkehr nicht nur durch den Treibhauseffekt, sondern auch durch die Kondensstreifen das Klima beeinflusst. Die Stärke dieses Effekts ist bisher allerdings unbekannt.
Eine Untersuchung ergab, dass die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht während des dreitägigen Flugverbots vom 11 bis 14. September 2001 um 1,1 °C grösser war als im Durchschnitt früherer Jahre. Die Aussagekraft einer einzigen Messung über einen derart kurzen Zeitraum ist jedoch sehr zweifelhaft. Wenn das Wetter tatsächlich von einem Tag auf den anderen so stark reversibel beeinflussbar wäre, wäre allerdings kaum mit einer langfristigen Klimaänderung zu rechnen.
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