Kfz-Kennzeichen (Deutschland)
Aktuelle Kennzeichen
Siehe unter:
Deutsche Kennzeichen 1910-1945
Preußen
Bayern
- II A Stadtbezirk München
- II B Kreis Oberbayern
- II C Kreis Niederbayern
- II D Kreis Pfalz
- II E Kreis Oberpfalz
- II H Kreis Oberfranken
- II N Stadtbezirke Nürnberg und Fürth
- II S Kreis Mittelfranken
- II U Kreis Unterfranken
- II Z Kreis Schwaben und Neuburg
Freistaat Sachsen
- III A Polizeipräsidium Stuttgart
- III C Neckarkreis (Backnang, Besigheim, Böblingen, Brackenheim, Esslingen)
- III D Neckarkreis (Heilbronn, Leonberg, Ludwigsburg, Marback, Maulbronn)
- III E Neckarkreis (Neckarsulm, Vaihingen, Waiblingen)
- III H Schwarzwaldkreis (Balingen, Calw, Freudenstadt, Herrenberg, Horb, Nagold)
- III K Schwarzwaldkreis (Neuenbürg, Nürtingen, Oberndorf, Reutlingen, Rottenburg)
- III M Schwarzwaldkreis (Rottweil, Spaichingen, Sulz, Tübingen, Tuttlingen, Urach)
- III P Jagstkreis (Aalen, Crailsheim, Ellwangen, Gaildorf, Gerabronn)
- III S Jagstkreis (Gmünd, Hall, Heidenheim, Künzelsau)
- III T Jagstkreis (Mergentheim, Neresheim, Öhringen, Schorndorf, Welzheim)
- III X Donaukreis (Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Geislingen, Göppingen, Kirchheim)
- III Y Donaukreis (Laupheim, Leutkirch, Münsingen, Ravensburg, Riedlingen)
- III Z Donaukreis (Saulgau, Tettnang, Ulm, Waldsee, Wangen)
übrige Länder
- IV B Baden
- Th Thüringen
- V H Hessen (ab 1937)
- V O Provinz Oberhessen (Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach, Schotten) (bis 1937)
- V R Provinz Rheinhessen (Alzey, Bingen, Mainz, Oppenheim, Worms) (bis 1937)
- V S Provinz Starkenburg (Bensheim, Darmstadt, Dieburg, Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, Offenbach) (bis 1937)
- M Mecklenburg (ab 1934)
- M I Mecklenburg-Schwerin (bis 1934)
- M II Mecklenburg-Strelitz (bis 1934)
- O I Oldenburg (ab 1937)
- O I Landesteil Oldenburg (bis 1937)
- O II Landesteil Lübeck (bis 1937)
- O III Landesteil Birkenfeld (bis 1937)
- A Anhalt
- B Braunschweig
- HH Hansestadt Hamburg
- HB Hansestadt Bremen
- HL Hansestadt Lübeck (bis 1937)
- L Lippe
- SL Schaumburg-Lippe
- W Waldeck (bis 1928)
- SAAR Saarland (ab 1935)
- VI A Elsaß-Lothringen (bis 1918)
- VI B Elsaß-Lothringen (bis 1918)
- S Sachsen-Weimar-Eisenach (bis 1920)
- SM Sachsen-Meiningen (bis 1920)
- SA Sachsen-Altenburg (bis 1920)
- CG Sachsen-Coburg-Gotha (bis 1920)
- RA Reuß ältere Linie (bis 1920)
- RJ Reuß jüngere Linie (bis 1920)
- SS Schwarzburg-Sondershausen (bis 1920)
- SR Schwarzburg-Rudolstadt (bis 1920)
Nichtprivate Kraftfahrzeuge
"Drittes Reich"
Zwischen 1933 und 1945 wurden folgende Änderungen bzw. Ergänzungen vorgenommen:
Das Saarland besaß bis zur Wiederangliederung an das Deutsche Reich am 1. März 1935 ein eigenes Nationalitätenkennzeichen: SA.
Nichtprivate Kraftfahrzeuge wurden territorial unabhängig mit folgenden Kennzeichen versehen:
Mit der Eingliederung Österreichs am 13. März 1938 wurden die dort geltenden Vorschriften zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen übernommen, obwohl im Erscheinungsbild ein deutlicher Unterschied zu den deutschen Kennzeichen bestand. Die Kennzeichen waren mit weißer Schrift auf schwarzen Grund ausgeführt und trugen folgende Buchstabengruppen zur Kennzeichnung der Landesteile:
Mit der von der Tschechoslowakischen Republik erzwungenen Abtretung des Sudetengebietes im Herbst 1938 wurde das Kennzeichen
eingeführt. Diejenigen Gebiete, die an Preußen, Bayern oder Österreich angegliedert wurden, erhielten die jeweils dort geltenden Kennzeichen.
Nach der gewaltsamen Annexion der restlichen Gebiete der Tschechoslowakei am 15. März 1939 wurde das so genannte "Protektorat Böhmen und Mähren" geschaffen, in dem folgende KFZ-Kennzeichen vorgeschrieben wurden.
- PA Land Böhmen
- PB Land Mähren-Schlesien
- PC Bahn- und Postverwaltung
- PD Stadt Prag
- PS Sicherheitsorgane
- PV Verwaltung
Nach dem Kriegsausbruch und dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen wurden im Oktober 1939 Teile Polens als zum Deutschen Reich gehörig erklärt. Diejenigen Gebiete, die den Provinzen Ostpreußen und Schlesien angegliedert wurden, erhielten die dortigen KFZ-Kennzeichen. Die übrigen Gebiete wurden in zwei so genannte Reichsgaue eingeteilt:
Aus den restlichen besetzten polnischen Gebieten wurde das so genannte Generalgouvernement gebildet, in dessen Distrikten ab 1942 folgende KFZ-Kennzeichen benutzt werden mussten:
- Ost I Distrikt Krakau
- Ost II Distrikt Radom
- Ost III Distrikt Lublin
- Ost IV Distrikt Warschau
- Ost V Distrikt Galizien
Nach der Eroberung Frankreichs und der Benelux-Länder wurden Elsaß-Lothringen und Luxemburg annektiert und ab 1941 folgende Kennzeichen vergeben:
Nach der Zusammenlegung Deutschlothringens (Département Moselle) mit dem Gau Saarpfalz (1941) zur "Westmark" war folgendes Kennzeichen gültig:
Während des Krieges gegen die Sowjetunion mussten in den besetzten Gebieten folgende Kennzeichen benutzt werden:
Im Bereich der Militärbefehlshaber in besetzten und befreundeten Ländern wurden folgende Kennzeichen geführt:
ab 1941:
ab 1942:
- RK Reichskommissare für die besetzten norwegischen und niederländischen Gebiete
- ZB Militärbefehlshaber Belgien und Nordfrankreich (nichtwehrmachtseigene Fahrzeuge)
- ZF Militärbefehlshaber Frankreich (nichtwehrmachtseigene Fahrzeuge)
ab 1943:
- ZO Militärbefehlshaber Operationsgebiet Ost (nichtwehrmachtseigene Fahrzeuge)
Quelle: www.kennzeichengeschichte.de kennzeichengeschichte.de
Deutschland 1945-1956
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in vier Besatzungszonen geteilt. Die alliierten Mächte führten eigene Registrierung und Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen durch. Ende 1945 wurden die ersten einheitlichen Kennzeichen eingeführt. In der britschen Besatzungszone war ein dem heutigen Prinzip ähnelndes Verfahren üblich. Die drei Anfangsbuchstaben standen als Kennzeichen für den Zulassungsbezirk (z.B. DUS für Düsseldorf). 1947 wurde dies zugunsten der gemeinsam beschlosenen Besatzungsrichtlinien aufgegeben. Diese wurden 1946 nur in der amerikanischen und französischen Besatzungszone umgesetzt, die sowjetische folgte 1948. Einheitlich wurde das Kennzeichnungssystem erst 1949, nachdem auch die französische Zone den Zonenbuchstaben in das Kennzeichen einführte (A = amerikanische Besatzungszone, B = britische Besatzungszone, F = französische Besatzungszone, S = sowjetische Besatzungszone). Berlin blieb ein Sondergebiet mit eigenen Bestimmungen, das Saarland wurde als »souveräner Staat« 1948 ausgegliedert.
Quelle: www.kennzeichengeschichte.de www.kennzeichengeschichte.de
Die Kennzeichen in der DDR von 1956-1990
Kennzeichenpflichtig waren alle Kfz mit mehr als 50 cm3.
Die Kennzeichen hatten die allgemeine Form XX 00-00. Mit der Zunahme des Fahrzeugbestandes wurde in den 1980er Jahren zusätzlich die Form XXX 0-00 eingeführt.
Der erste Buchstabe des Kennzeichens gab den Bezirk an, in dem das Fahrzeug zugelassen war. Einige Bezirke hatten dabei zwei verschiedene mögliche Buchstaben als Kennzeichen.
Die Kombination VA war der NVA vorbehalten, GT den Grenztruppen. Die Deutsche Volkspolizei verwendete. Bei allen folgte eine ausschließliche Zahlenkombination. Bestimmte Kombinationen der normalen Kennzeichen waren zur Tarnung für Zivilfahrzeuge der Kriminalpolizei und für das MfS reserviert.
- KFZ-Kennzeichen Deutschlandkarte, Edition Jungbluth, ISBN 3-932172-00-0
- Die Geschichte der deutschen KFZ-Kennzeichen, Andreas Herzfeld, Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e.V.
- kennzeichen.org www.kennzeichen.org
- kennzeichengeschichte.de
www.kennzeichengeschichte.de
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |
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