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Kennzahlmethode

Im Rahmen der Personalwirtschaft ist die Kennzahlmethode ein Weg zur Ermittlung des quantitativen Personalbedarfs.

Die Ermittlung der Zahl der benötigten Mitarbeitet richtet sich bei dieser Methode nach dem erwarteten Arbeitsanfall. Dieser ergbit sich in der Regel aus dem Absatz- und/oder dem Produktionsplan. Aufgrund der darin enthaltenen Mengen ermittelt die Arbeitsvorbereitung die Produktionszeit pro Mengenheinheit. Die benötigte Gesamtzeit ergibt sich aus der Multiplikation der Menge mit der Produktionszeit pro Stück. Diese wird durch die durchschnittliche Arbeitszeit eines MA pro Monat dividiert. Zsätzlich müssen urlaubs-, krankheitsbedingte und andere Ausfallzeiten durch einen Ausfallzuschlag (Verteilungszuschlag) addiert werden.

Beispiel

Ein Unternehmen plant die Produktion von 900 Einheiten. Pro Einheit wurde eine Produktionszeit von 8 Stunden ermittelt. Die durchschnitlliche monatliche Arbeitszeit pro MA beträgt 155 Stunden. Für urlaubs-, krankheits- oder maschinenausfallbedingte Zeiten wird ein Zuschlag von 14 % berechnet.

Personalbedarf = (900*8)/155 = 46,45 Mitarbeiter Zuschlag 14 % von 46,45 = 6,5 Mitarbeiter

Gesamtbedarf = 46,45 + 6,5 = 52,95 == 53 Mitarbeiter

Dieser Soll-Bedarf wird nun mit dem Ist-Bestand verglichen:

Soll-Bestand 55 Mitarbeiter
Ist-Bestand 49 Mitarbeiter
+ Abgänge (Wehrdienst usw.) 6 Mitarbeiter
- Zugänge 5 Mitarbeiter
= Über- bzw. Unterdeckung 7 Mitarbeiter

Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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