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Physikalische Kennzahlen
Die Reynoldszahl bezeichnet z.B den Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung.
Ökonomische Kennzahlen
Ökonomische Kennzahlen dienen der Objektivierung und Visualisierung von Unternehmenszielen und Verbesserungsbemühungen. Sie führen die Fülle der in Unternehmen vorhandenen Zahlen, vornehmlich Werte aus dem Rechnungswesen und dem Controlling auf jeweils einen Wert zusammen und geben damit eine kurze und knappe Antwort. Genau wie bei der Beurteilung z.B. eines Blutbildes ist nicht der einzelne Wert allein von Bedeutung, sondern seine Verbindung und Bewertung zu anderen Kennzahlen in einem Kennzahlensystem. Sie sollen Grundlagen für korrekte unternehmerische Entscheidungen liefern und diese objektiv überprüfbar machen. Damit sind sie eines der wichtigsten Instrumente moderner Unternehmensführung. Idealerweise kommen Kennzahlen in allen Bereichen des Unternehmens zum Einsatz.
Kennzahlen haben darüber hinaus noch eine motivierende Funktion und können im Rahmen der Bilanzanalyse das Informationsbedürfnis verschiedenster Anspruchsgruppen befriedigen. Anspruchsgruppen können beispielsweise Firmeneigner, Kreditgeber oder Aktionäre sein. Die Balanced Scorecard, als eine Form vom Kennzahlensystem, trägt dem Rechnung.
Eine besondere Bedeutung haben Kennzahlen im Betriebsvergleich, dem so genannten benchmarking. Die Kennzahl des „besten Unternehmens“ stellt den benchmark, den Wert „best practice““ dar, an dem es sich zu orientieren gilt.
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