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Kenia

(Details)
Wahlspruch: "Harambee"
Swahili, "Lass uns zusammenarbeiten"
Amtssprache Englisch, Swahili
Hauptstadt Nairobi
Staatsform Präsidialrepublik
Präsident Mwai Kibaki
Fläche 582.650 km²
Einwohnerzahl 31.138.735
Bevölkerungsdichte 53 Einwohner pro km²
Unabhängigkeit von Großbritannien am 12. Dezember 1963
Währung Kenia-Schilling
Zeitzone UTC+3
Nationalhymne Ee Mungu Nguvu Yetu
Kfz-Kennzeichen EAK
Internet-TLD .ke
Vorwahl +254
Die Republik Kenia (Republic of Kenya) ist ein Staat im Osten Afrikas. Sie grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.

Inhalt
1 Geschichte
2 Bevölkerung
3 Landesnatur
4 Lage
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Bildung

Geschichte

Kenia liegt in dem Gebiet, das als Wiege der Menschheit gilt. Die frühest datierten humanen Knochen mit einem Alter von 6 Millionen Jahren stammen aus dem Staatsgebiet.

Vom 8. Jahrhundert an begannen Araber an der Ostküste zu siedeln. 1497 erreichte Vasco da Gama Kenia. Im Anschluss ließen sich portugiesische Händler im 16. Jahrhundert nieder, die bis 1720 von den Arabern wieder vertrieben wurden. Von den 1880ern an interessierten sich britische Händler und Siedler für die Region, das Gebiet wurde der englischen Krone einverleibt.

Am 12. Dezember 1963 erlangte Kenia die Unabhängigkeit von Großbritannien und ist seitdem ein Mitglied des Commonwealth of Nations.

Bevölkerung

Kenia wird von verschiedenen Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya, Kamba, Kisii) sowie einigen nilotischen und hamito-nilotischen (Luo, Massai) Völkern bewohnt. Daneben gibt es noch kleinere ethnische Gruppen wie die el-Molo, Njemps und Rendille.

An der Küste gibt es wegen der Kontakte über See arabische, indische bis hin zu chinesischen Gruppen und Einmischungen.

Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.

Landesnatur

Zentral-Kenia wird vom Rift Valley durchzogen. Die höchste Erhebung befindet sich mit 5.199 m im Mount Kenya-Massiv, der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längste Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.

Lage

Kenia liegt bei 1° 00' Nord und 38° 00' Ost.

Politik

27. Dezember 2002 Oppositionsführer Mwai Kibaki gewinnt die Präsidentschaftswahlen. Die von Kibaki angeführte Regenbogen-Koalition (NARC) erhält bei den gleichzeitig durchgeführten Parlamentswahlen ebenfalls die absolute Mehrheit (122 von 210 Mandaten).

Frühere Präsidenten waren Jomo Kenyatta (1969-1978) und Daniel arap Moi (1978-2002).

Wirtschaft

Kaffee- und Tee-Export, Tourismus (Nationalparks und Wildreservate)

Bildung

2003 löste die Regierung Kibaki ihr Wahlversprechen ein und schaffte das Schulgeld für die “Primary Schools” ab. Damit ermöglichte sie zum ersten mal den Zugang zur Bildung für Kinder aus ärmeren Familien. Jedoch blieben Investionen im Bildungssektor aus, und das Schulsystem ist kaum im Stande der steigenden Anzahl von Schülern gerecht zu werden. Das Lehrer Schülerverhältnis ist auf 1:100 gefallen, ein qualitativ guter Untericht daher kaum möglich. Zudem nimmt die Zahl der Lehrer kontinuierlich ab: Allein durch die Imunschwächeerkrankung scheiden jede Woche 5 Lehrer aus dem Schuldienst aus. Weiterführende Schulen, sowie Universitäten sind kostenpflichtig und daher für große Teile der Bevölkerung unzugänglich. Auch an den Universitäten fehlt es an nötigen Geldern, daher sind Streiks der Dozenten oder Studenten häufig.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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