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besichtigt den KdF-Wagen auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin (März 1939)Der so genannte KdF-Wagen (KdF- "Kraft durch Freude") oder Volkswagen war eine Propagandamaßnahme der Nationalsozialisten. Durch Sparmarken sollten potenzielle Interessenten Kaufanrechte auf ein günstiges, für jedermann erschwingliches Auto erwerben. Der Wagen nach einem Entwurf von Ferdinand Porsche war der Prototyp des VW Käfer. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mußte die eigens für den Bau des zivilen Fahrzeuges gebaute Fabrik in "Stadt des KdF-Wagens" (später Wolfsburg) ihre Produktion aber auf Rüstungsgüter wie den Kübelwagen umstellen.
Die Anrechtsscheine, die von etwa 300.000 Personen erworben worden waren, verloren ihre Gültigkeit. Erst nach dem Krieg wurde die Produktion von Automobilen im großen Stil aufgenommen, und KdF-Wagen-Sparer, die durch den Krieg um ihr Geld gebracht worden waren, erhielten einen Nachlaß auf den nun endlich ausgelieferte VW Käfer.
Die heutige niedersächsische Stadt Wolfsburg hieß bei ihrer Gründung 1939 'Stadt des KdF-Wagens', ihren heutigen Namen erhielt sie erst 1945. KdF steht für "Kraft durch Freude", eine Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF), der Gewerkschaft der Nationalsozialisten unter Leitung von Dr. Robert Ley. Die "Nationalsozialistische Gemeinschaft 'Kraft durch Freude'" veranstaltete unter anderem Reisen und andere Freizeitvergnügungen für Arbeiter, die sich so etwas vorher niemals leisten konnten (so etwa die Urlauberfahrten auf den KdF-Schiffen).
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