| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
1867 sammelte der Engländer Henry Wickham rund 70.000 Kautschuksamen und schmuggelte sie zunächst nach England. Daraus wurden in den asiatischen britischen Kolonien Kautschuk-Plantagen eingerichtet. Alle Versuche, Kautschukbäume in der Amazonasregion zu domestizieren (z.B. durch Henry Ford im heutigen Fordlândia im Westen der Provinz Pará) blieben wegen starkem Schädlingsbefall unergiebig. Kautschuk kann hier weiterhin nur aufwändig als Sammlerprodukt gewonnen werden (Extraktivismus). Diese ökologisch einwandfreie, nachhaltige Bewirtschaftung bietet vielen Einheimischen eine selbständige, auskömmliche Existenz.
Die vier wichtigsten Produzentenländer von Naturkautschuk sind heute: Thailand, Indonesien, Malaysia und Vietnam. Die Weltproduktion beläuft sich auf jährlich 7,6 Mio. t (2003).
Vernetzter (vulkanisierter) Naturkautschuk ist Ausgangs- und Ergänzungsstoff für Synthesekautschuke. Seine Eigenschaften sind Elastizität, Kälteflexibilität und Zugfestigkeit.
Siehe auch: Nutzpflanzen, BUNA-Werke, Olefinverbund
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |