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Im Gegensatz zu einem Supermarkt spielt das Angebot an Lebensmitteln in einem Kaufhaus eine eher untergeordnete Rolle.
Bekannte Kaufhausketten in Deutschland sind beispielsweise Kaufhof und Karstadt. Legendär ist das 1907 eröffnete Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das jahrzehntelang als Symbol für den materiellen Wohlstand der westlichen Welt galt und das größte Kaufhaus Deutschlands ist. Zweitgrößtes Kaufhaus ist das Breuninger-Haupthaus in Stuttgart. Auch in anderen Ländern gibt es berühmte Warenhäuser, z. B. das Lafayette in Paris, Harrods in London oder das GUM in Moskau.
Hierbei stellt das GUM etwas besonderes dar, da es zwar vom Gebäude her wie ein Kaufhaus wirkt, im Gegensatz zu diesem jedoch, keine einheitliche Konzernleitung hat, sondern, wie ein Einkaufszentrum, aus Einzelgeschäften besteht.
Während das Kaufhaus in erster Linie mit einer große Auswahl an Artikeln lockt, die alle unter einem Dach angeboten werden, gilt die Qualtität dieser Waren im allgemeinen als durchschnittlich. Dem gegenüber bietet das Fachgeschäft in der Regel eine vergleichsweise kleine Artikelauswahl an, die auch sehr hochwertige Waren beinhaltet.
Kaufhausware ist demnach in erster Linie Massenware, die für einen großen Konsumentenkreis preiswert hergestellt wird. So findet man üblicherweise nur eine kleine Auswahl spezieller Angebote, wie Musikinstrumente, Fahrräder, Computer, Digitalkameras, HiFi-Komponenten oder auch Literatur.
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