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Das kürzlich renovierte Nordportal zeigt ebenso wie die am Langhaus danebenstehende Königspforte (13. Jahrhundert) einen reichen Skulpturenschmuck und wird von zwei 81 m hohen Türmen mit spitzen, gotischen Turmaufsätzen überragt.
Das Querhaus (vollendet 1360) und der Chor sind durch nordfranzösischen gotischen Baustil beeinflußt, was auch besonders an den hohen Fenstern ersichtlich ist. Der Chorumgang wird von Kapellen umkränzt.
In dieser Kathedrale wurde 1137 die Hochzeit von Eleonore von Aquitanien mit Ludwig VII sowie 1615 diejenige von Ludwig XIII mit Anna von Österreich vollzogen.
Während der Französischen Revolution wurde die Inneneinrichtung zerstört, die Kathedrale selbst in eine Scheune umgewandelt.
Seit 1972 besitzt Saint-André eine neue Orgel, nachdem die berühmte Orgel (1748) von Dom Bedos de Celles ihren angestammten Platz in der Kirche Sainte-Croix wiedergefunden hat.
Die Kathedrale steht seit 1998 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Dem Chor auf südlicher Seite ist ein isoliert stehender Glockenturm vorgelagert, der aus dem Jahre 1440 stammen soll und nach dem Bischof Pey-Berland benannt ist. 1863 wird der 50 m hohe Turm durch die Marienstatue Notre-Dame d'Aquitaine erhöht.
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