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Katharina Pawlowna

Königin Katharina von Württemberg geb. Ekaterina Pawlowna Großfürstin von Holstein-Gottorp (* 10. Mai 1788 in Zarskoje Selo, † 9. Januar 1819 in Stuttgart (Grabkapelle auf dem Württemberg in Rotenberg)) war eine Tochter des russischen Zaren Paul I. (Russland) (* 1. Oktober 1754 in St. Petersburg, † 11. März 1801 in Schloss Michajlovski, St. Petersburg) und seiner Ehefrau Sophie Dorothea Augusta Herzogin von Württemberg (als Zarin Maria Feodorovna, * 25. Oktober 1759 in Stettin, † 5. November 1828 in Pawlowsk).

Kinder der 2. Ehe:
in Stuttgart-Rotenberg
Kurz nach der Eheschließung trat König Wilhelm I. im Oktober 1816 die Regierung in einer furchtbaren Notzeit (1816/16: Missernten, Teuerung, Hungersnot in Württemberg) an. Königin Katharina entfaltete eine umfangreiche Wohltätigkeitsarbeit. Bekannt wurde sie durch die Gründung des Zentralen Wohltätigkeitsvereins, in dem sie gemeinsam mit bürgerlichen Männern und Frauen an der Linderung der Not arbeitete. Auch zahlreiche andere Institutionen - bis hin zu Sparkassen - gehen auf sie zurück (Katharinenstift und Katharinenhospital in Stuttgart).

Im Charakter der Großfürstin ist eine gewisse Ruhelosigkeit festzustellen, zeitweise litt sie auch unter Melancholie. Katharina starb überraschend im Januar 1819; König Wilhelm ließ ihr auf dem Rotenberg bei Stuttgart eine Grabkapelle errichten.


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