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Katalysatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die notwendige Aktivierungsenergie für die Reaktion verringern. Dadurch kann eine Reaktion auch unter Bedingungen (insbesondere Temperaturen) ablaufen, unter denen sie ohne Katalysator nur extrem langsam beispielsweise Millionen von Jahren ablaufen würde. Katalysatoren nehmen zwar an der Reaktion teil, werden aber nicht bei der Reaktion verbraucht. Katalysatoren beeinflussen das thermodynamische Gleichgewicht nicht, da sie auch immer die Rückreaktion katalysieren.
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1 Einige typische Beispiele für Katalyse-Vorgänge: 2 Reaktionsmechanismus |
Einige typische Beispiele für Katalyse-Vorgänge:
Reaktionsmechanismus
Bei monomolekularen Reaktionen zerfällt einfach das Edukt an der Katalysatoroberfläche. Bei bimolekularen Reaktionen sind zwei Mechanismen denkbar:
1. Langmuir-Hinshelwood-Mechanismus
Beim Langmuir-Hinshelwood-Mechanismus werden zunächst beide Edukte von der Katalysatoroberfläche adsorbiert.
Ag -> Aads Bg -> BadsAnschließend reagieren die adsorbierten Edukte auf der Katalysatoroberfläche:
Aads + Bads -> CadsIm letzten Schritt desorbiert das Produkt
Cads -> Cg
Ag -> AadsAnschließend reagieren die adsorbierten Edukte mit dem noch freien Edukt:
Aads + Bg -> CadsIm letzten Schritt desorbiert wieder das Produkt.
Cads -> Cg
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