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Karl VIII. wurde als dritter Sohn von Ludwig XI von Frankreich und dessen Gemahlin Charlotte von Savoyen geboren.
Er bestieg nach dem Tod seines Vaters 1483 den Thron, worauf sogleich ein heftiger Streit zwischen seiner Schwester Anna von Beaujeu und Ludwig von Orléans um Vormundschaft und Regentschaft entbrannte. Karl war ein schwächlicher, phantastischer und beschränkter Fürst. Durch seine Vermählung mit Anna, der Erbin der Bretagne, erwarb er dies Land für die Krone. Als Erbe der Rechte der Anjous auf Neapel unternahm er 1494 einen Kriegszug nach Italien, eroberte auch 1495 das Königreich, ward aber durch den Bund zwischen dem Papste, dem Kaiser, Ferdinand von Aragonien u. a. wieder aus Italien vertrieben. Erst 27 Jahre alt, starb er am 7. April 1498 durch einen Unglücksfall, als er mit seinem Kopf an einem niedrigen Holzbalken stieß. Mit ihm erlosch der ältere Stamm der Valois. Sein Nachfolger war Ludwig XII, Urenkel Karls V. Am 6. Dezember 1491 heiratete er Anna von Bretagne, die Ihn zum Vater folgender Kinder machte:
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