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1 Allgemeine Daten 2 Geschichte 3 Nachbarorte |
Allgemeine Daten
Kösching liegt in Bayern, Regierungsbezirk Oberbayern, Landkreis Eichstätt. Die Gemeinde mit ihren 8.300 Einwohnern (Stand: 31.12.2003) umfasst auch die Ortschaften Kasing und Bettbrunn. Die bebaute Fläche umfasst 279ha.
Die soziale Infrastruktur besteht drei Kindergärten, eine Grund- und Hauptschule sowie eine im Aufbau befindliche Realschule. Weiterhin gibt es eine moderne Dreifachturnhalle und ein Hallenfreibad. Kösching ist Sitz des Kreiskrankenhauses für den Landkreis Eichstätt.
Geschichte
Obwohl es Hinweise auf noch ältere germanische Siedlungen gibt, wird die Gründung Köschings offiziell auf 80 n.Chr. datiert. Die Römer überqueren die Donau und gründen das Kastell "Germanicum", um diese natürliche Grenze gegen die Übergriffe der Germanen zu sichern. Später unterstützt das "Castell Germanicum" den Limes, der einige Kilometer weiter nördlich im Wald verlief. Um 245 wurde dieses Kastell aufgegeben. Germanische Siedlungen am nördlich gelegenen Eixelberg bestanden weiter.
Im Jahre 1310 wird Kösching zum ersten Mal als Markt genannt, 1366 werden die Rechte des Bannmarktes bestätigt. Seit dieser Zeit trägt Kösching den Titel "Markt". In den Jahren 1649/1650 wird es von einer Pestepidemie heimgesucht.
Nachdem Kösching im Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden in die amerikanische Besatzungszone übergeht, muss es mit einem Flüchtlingsstrom von etwa 1200 Personen fertig werden.
In den folgenden Jahrzehnten wächst Kösching zu einem größerem Ort heran.
Nachbarorte
Lenting (Autobahnausfahrt A9), Hepberg, Oberdolling, Großmehring, Ingolstadt
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