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Geschichte
Am 1. Mai 1897 wurde eine Postdampferlinie Sassnitz-Trelleborg eingerichtet. Anfangs sah der Staatsvertrag zwischen Preußen und Schweden nur eine Abfahrt je Richtung und Tag mit Schnellzuganschlüssen nach Berlin und Stockholm vor. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde beschlossen, die Postfähre in eine Eisenbahnfähre umzuwandeln. Dies gilt als „eigentlicher“ Eröffnungstermin für die Königslinie. Am 6. Juli 1909 benutzte der erste Zug die neue Fähre in Anwesenheit des schwedischen Königs und des deutschen Kaisers.
Im November 1911 wurde eine Funkverbindung zwischen Sassnitz, Trelleborg und den Fährschiffen eingerichtet, was eine erhöhte Sicherheit während der Überfahrt mit sich brachte.
Im Jahre 1936 wurde der Rügendamm eröffnet. Damit entfiel der zusätzliche zeitraubende Fährtransport zwischen Stralsund und Altefähr auf Rügen.
Im Zweiten Weltkrieg stellten die Fähren der Königslinie mehrfach den Verkehr ein. Auf der Route wurde nun unter anderem Nachschub für die in Norwegen stationierten deutschen Truppen befördert. Wegen der Zerstörung des Rügendamms und des Fährhafens in Sassnitz ruhte der Verkehr nach Kriegsende insgesamt drei Jahre. Am 16. März 1948 wurde der internationale Fährverkehr wieder aufgenommen.
Mit dem Einsatz des viergleisigen Fährschiffs Trelleborg begann die Zeit der Großfähren mit Autotransport auf der Ostsee. Seit 1998 verkehren die Fährschiffe nicht mehr direkt von Sassnitz aus, sondern vom neuen Fährhafen im Stadtteil Mukran. Die einzigen Personenzugwagen, die noch mit der Königslinie transportiert werden, sind die Schlafwagen des privat betriebenen Zugpaares Berlin-Malmö.
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