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Kölsch (Bier)

Kölsch ist ein obergäriges Vollbier, wie etwa das Weizenbier oder auch Altbier, mit einer durchschnittlichen Stammwürze von 11,3%. Aber nur das Kölsch ist von hellgelber Farbe und blank (gefiltert). Es ist hochvergoren, was zu einem leicht herben Geschmack führt, sowie hopfenbetont, was das Aroma verstärkt. Kölsch wird hauptsächlich in Köln und Umgebung hergestellt und getrunken. Welches Bier sich Kölsch nennen darf, bestimmt die Kölsch-Konvention. Sie schreibt die Regeln für den Wettbewerb der Kölsch-Brauer fest. Die Kölsch-Konvention wurde am 25.6.1985 veröffentlicht und 1986 von den Kölsch-Brauern unterzeichnet. 1997 wurde Kölsch, als bisher einzige Bierspezialität, von der EU in den Kreis der geschützten regionalen Spezialitäten aufgenommen und genießt damit eine geschützte Herkunftbezeichnung wie z.B. Champagner oder Cognac.

Inhalt
1 Kölsch-Kultur
2 Herstellung
3 Verschiedenens

Kölsch-Kultur

Kölsch wird aus der Kölner Stange mit einem Inhalt von traditionell 0,2 Liter getrunken. Allerdings setzen sich mittlerweile gerade in der Außengastronomie auch größere Stangen mit 0,3 oder 0,4 Litern Inhalt durch. In besonders traditionellen Kneipen trifft man auch auf das halbe Kölsch, das in einer Stange mit nur 0,1 Litern Inhalt serviert wird.

Herstellung

Der Hopfen für das Kölsch stammt vom Niederrhein, aus der Gegend von Kerpen und Düren.

Verschiedenens

Kölsch steht in direktem Wettbewerb zum Altbier, das weiter im Norden (Düsseldorf und am Niederrhein) gebraut wird. Dieser Gegensatz ist ein Kernpunkt der traditionellen (eher scherzhaft-freundlichen) Feindschaft zwischen Köln und Düsseldorf.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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