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Köln-Mindener Eisenbahn

Die Köln-Mindener Eisenbahn war die erste Eisenbahnstrecke durch das Ruhrgebiet. Die Stammstrecke dieser Gesellschaft hatte den Verlauf: Köln-Deutz - Düsseldorf - Duisburg - Oberhausen - Gelsenkirchen - Wanne-Eickel - Herne - Dortmund - Hamm - Gütersloh - Bielefeld - Herford - Minden und wurde 1847 auf ihrer gesamten Länge eröffnet. Von Duisburg nach Dortmund verlief sie also in Ost-West-Richtung. Der ursprünglich Zweck des Streckenbaues war die Umgehung der niederländischen Zölle, die das Land zur Nutzung seiner Rheinhäfen erhob. Schon einige Jahre später war jedoch der Transport der im Ruhrgebiet geförderten Steinkohlen die Haupteinnahmequelle der Gesellschaft.

Sowohl der Anfangs- als auch der Endpunkt der Strecke mussten auf Anforderung des preußischen Militärs befestigt werden. Innerhalb der Festung Deutz ist heute von den Festungsanlagen nichts mehr zu erkennen. Dagegen ist die Bahnhofsfestung Minden noch zu großen Teilen erhalten geblieben.

Weitere Strecken folgten:

1880 wurde die Gesellschaft verstaatlicht und ging in der damaligen Königlich Preussischen Eisenbahn-Verwaltung (KPEV) auf.

Die von der Gesellschaft gebauten Eisenbahnstrecken sind fast alle noch in Betrieb und dienen weiterhin dem Fernverkehr, lediglich der Abschnitt Haltern - Wesel - Venlo wurde nach der Zerstörung der Rheinbrücke bei Wesel im Zweiten Weltkrieg aufgegeben und abgebaut.


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