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Jurij Brezan

Jurij Brězan (Brezan), wurde 1916 in Räckelwitz (Lausitz, Kreis Kamenz) geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten sorbischen Schriftsteller der Gegenwart. Seine Werke (vor allem Romane, Erzählungen und Kinderbücher), die er sowohl in sorbischer Sprache als auch Deutsch schreibt, wurden in insgesamt 25 Sprachen übersetzt.

Kurzbiographie

Während der NS-Zeit war er im sorbischen Widerstand aktiv. Nach seinem Schulverweis emigrierte er 1937 nach Prag, wo er 1939 von den Nazis verhaftet wurde. Seit 1949 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller. Heute wohnt Brězan nahe seines Geburtsortes in Hajnk.

Werke

Viele seiner Romane und Erzählungen tragen autobiografische Züge. Sein bekanntestes Werk dieser Kategorie ist die Romatrilogie aus den Romanen "Der Gymnasiast" (1959), "Semester der verlorenen Zeit" (1959) und "Mannesjahre" (1964). Andere Werke schöpfen aus dem reichhaltigen Sagen- und Märchenstoff der sorbischen Oberlausitz. Eine immer wieder auftretende Gestalt ist der sagenhafte Zauberer Krabat, die Brězan ähnlich wie Goethe seinen Faust Fragen nach der Natur des Menschen, der Gesellschaft und der Welt insgesamt stellen lässt. Krabat taucht beispielsweise in der Märchenerzählung "Die schwarze Mühle" von 1968 und im Roman "Krabat oder Die Bewahrung der Welt" von 1993 auf.

Bibliographie:


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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