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Nach seinem Eintritt in die KPdSU 1939 machte er eine Karriere als Apparatschik; seit 1951 war er in Moskau im Parteisekretariat tätig.
Nach Stalins Tod 1953 wurde er von Malenkow als Botschafter nach Ungarn wegbefördert. Dort spielte er eine tragende Rolle während des ungarischen Volksaufstandes von 1956 und dem sowjetischen Einmarsch.
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Am 12. November 1982 wurde er mit 68 Jahren und bei zweifelhafter Gesundheit Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und damit mächtigster Mann im Staate. Am 2. Juni 1983 wurde Andropow zudem Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR und somit Staatsoberhaupt. Nach nur 15 Monaten Regierungszeit verstarb er in Moskau, von denen er den größten Teil der Zeit aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme kaum regierungsfähig war. Andropows Nachfolger wurde Konstantin Tschernenko, der ebenfalls nur kurz im Amt war und nach 13 Monaten starb.
Andropow hat keine Änderungen am System vorgenommen, die Wirtschaft nicht reformiert und konnte die Abrüstungsverhandlungen mit den USA nicht wieder anstoßen. Seine Rolle steht heute wieder im Fokus der Forschung. Für viele neuere Historiker gilt er als Vorläufer Michail Gorbatschows, dessen Aufstieg innerhalb der Nomenklatura er maßgeblich unterstützte. Sowohl seine Rolle als vergleichsweise moderater KGB-Chef als auch überlieferte persönliche Äußerungen und Pläne lassen vermuten, dass auch er eine Reformpolitik avisierte.
Bild: komunizm.w.interia.pl/obrazki/tow_zdj4/andropow.jpg
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