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Jupiter (Mythologie)

Jupiter ist die oberste Gottheit der Römer. Die Römer übertrugen den in der griechischen Mythologie ursprünglich Zeus genannten Gott, wie alle anderen Hauptgötter, nahezu kongruent in ihre Sagenwelt. Der Name setzt sich zusammen aus "Iovis" und "pater" (lat. Vater).

Jupiter, Sohn des Saturn und der Ops, war für Blitz und Donner zuständig (siehe auch: Thor) und gilt als Vater vieler anderer Göttinnen und Götter. Außerdem war er der Gott des Humors (daher das deutsche "jovial"). Jupiter pflegte neben seiner Ehe mit Juno, der Göttin des Herdfeuers, viele andere lasterhafte Beziehungen mit zumeist hübschen jungen Frauen, so zum Beispiel Europa, der er sich in Form eines Stieres näherte und die auf seinem Rücken über das Meer von Kleinasien weggeführt wurde. Unter Kaiser Konstantin wurde der heidnische Vielgötterglaube, der sg. Polytheismus, im 4. Jhd. n. Chr. offiziell als Staatsreligion vom Christentum abgelöst.

In Deutschland hat man in römischer Zeit den Kult des Jupiters mit den sogenannten Jupitergigantensäulen gepflegt.

Siehe auch

Deus, Halbgott


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