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Julian Huxley

Sir Julian Sorell Huxley (* 22. Juni 1887 in London; † 14. Febuar 1975 in London) war ein englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Er spielte eine bedeutende Rolle in der Gründungsphase der UNESCO und wurde 1946 bis 1948 der erste Generaldirektor der Organisation.

Huxley war zunächst Professor in London und Sekretär der Zoologischen Gesellschaft. 1960 veröffentlichte er nach einer Afrikareise einige Zeitungsartikel in der britischen Tageszeitung The Observer, in denen auf die Natur- und Lebensraumzerstörung von Wildtieren in Afrika aufmerksam machte. Durch die öffentliche Aufmerksamkeit, die seine Texte erhielten, entstand Idee und die nötige Öffentlichkeit zur Gründung des WWF im Frühjahr 1961.

Als Halbbruder des Schriftstellers Aldous Huxley und Enkel von Thomas Henry Huxley, der in der Durchsetzung der Lehre Darwins eine große Rolle gespielt hatte, prägte Huxley die Idee des evolutionären Humanismus und des Atheismus im Namen der Vernunft: "Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."

Werke


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